Dezember 15, 2009
Möglicherweise ab Mai 2010 und dann ohne Limit. Die Anträge für ein ständiges Freies Radio in Berlin sind genehmigt, fehlt nur noch das Geld für die Frequenz. Herbstradio hat daher einen Spendenaufruf gestartet. Benötigt werden 50.000 €, die zusammen kommen sollen, indem 5000 Menschen jeweils einen Zehner in den Topf packen. Weitere Infos (Bankverbindung, was passiert mit dem Geld usw.) gibt es hier: http://www.herbstradio.org/spendenaufruf2010
Wir haben es geschafft. Fast. Ab Mai 2010 können wir senden. Ein freies Kulturradio in Berlin. Kontinuierlich. Auf UKW 88,4 MHz. Alles ist da. Nur das Geld für die Gebühren fehlt. 50.000 Euro. Wer soll das bezahlen? 300 Herbstradiomacher schaffen das nicht. Schon gar nicht bis 31. Januar 2010. Das ist der Stichtag für den Antrag bei der Medienanstalt. Jetzt sind alle gefragt: Sendemacher, Veranstalter, Hörer. 5000 Leute. Jeder ein Zehner.
Zu bemängeln ist allerdings schon im Vorfeld, dass ich heute durch Zufall davon erfahren habe, weil ich wieder mal auf die Herbstradio-Seite gegangen bin. Eigentlich ein Unding, dass ich, als Mitgestalter des Programms der vergangenen Monate und Jahre nicht einmal durch ein E-Mail informiert werde. So wird das nie was, Freunde.
Dezember 12, 2009
Fangen wir mit der Vorspeise an. Süßkartoffelsuppe geht wie Kartoffelsuppe. Kochen, pürieren, Sahne und Gemüsebrühe, fertig.
Kosten: Ca. 3 Euro für 2
Etwas langwieriger sind die selbst marinierten Heringe. Für die Marinade Zwiebeln und Äpfel kleinheckseln, Dill, Petersilie und Schnittlauch hacken und alles mit einem Becher süßer Sahne verrühren. Dazu einen Schuss Essig, Pfeffer, Salz, klar. Die Heringsfilets in Streifen schneiden und etwa drei Tage einlegen. Das ganze ist zwar irgendwie Sushi auf deutsch, schmeckt aber köstlich. Dazu Pellkartoffeln. Frische Heringe sind zwar relativ teuer aber kein Vergleich zu dem Plastikschalenfraß.

Kosten: Ca. 15 Euro für 4
Hähnchenkeulen sind quasi mein Leibgericht. Diese Pfeffern und salzen, scharf anbraten, mit Rotwein und/oder Gemüsebrühe ablöschen, Möhren, Zwiebeln, Rosmarin und Thymian dazu, Deckel drauf und etwa eine dreiviertel Stunde kochen lassen. Dazu Bandnudeln und Gurkensalat in Dill-Sahne-Soße.
Kosten: Ca. 10 Euro für 2 (Biohuhn)
Dezember 8, 2009
Verbrochen hat die „Humorvolle Lesung“ das KDR (siehe Kommentare). Ich lass den Artikel trotzdem drin, weil’s so schön ist.
„Humorvolle Lesung“ (oder war es Texte?) steht inzwischen als Kurzbeschreibung bei den Surfpoeten in der Zitty. Das klingt nach Hausfrauenlesekränzchen im Gemeindesaal bei Kaffee und Kuchen. Ich kann nur raten, wer das verbrochen hat, tippe aber auf Felix Jentsch, der sich mit Stofftierchen bei Twitter präsentiert. „Humorvolle Lesung“ (oder Texte?), früher stand da mal „Text & Tanz. Ein Abend der Liga für Kampf und Freizeit“, der Humor war da schon impliziert. Heute muss man das wohl extra dazu sagen, damit es einer merkt. „Humorvolle Lesung“ (oder Texte?), meine Fresse!
Liebe Ex-Kollegen, tilgt bitte meine Spuren von der Surfpoeten-Homepage. Mit Humor dieser Sorte will ich nichts zu tun haben. „Humorvolle Lesung“ (oder Texte?), das muss man sich erst mal auf der Zunge zergehen lassen. Hat auch was von FDP.
Mein Tipp für Mittwoch: Humor ist, wenn man’s trotzdem merkt.
Dezember 8, 2009
Suchanfragen, mit denen dieser Blog gefunden wurde: Robert Weber Suizid
Dezember 7, 2009
In meinem Leben hab ich mich bei zwei Filmen wirklich gegruselt: Der Exorzist, und da war ich noch keine 18, und gestern. Absolut großartiger Horrorfilm: Paranormal Activity. Zunächst völlig unspektakulär. Ab der Mitte des Filmes habe ich mich allerdings gefragt, ob es wirklich so eine gute Idee war, mir den alleine anzuschauen. Wenn Ihr Euch darauf einlasst und nicht nach der ersten halben Stunde abschaltet, mit Albtraumgarantie.
Während der Vorstellung fingen die Zuschauer an, den Kinosaal zu verlassen. Goodman hatte Angst, dass er die falsche Entscheidung getroffen hatte, bis er mitbekam, dass sie den Kinosaal aus Angst verließen. (Wikipedia)
Ein Hollywood Remake mit tollen, digitalen Effekten für die Doofen ist nach dem großen Erfolg in den USA trotzdem wohl unsausweichlich. Steven Spielberg macht sich dafür stark, und das, obwohl der Film seiner Ansicht nach verflucht ist:
Goodman brachte die DVD dem Studiochef und dieser gab sie an Steven Spielberg weiter, der sie zum Anschauen mit nach Hause nahm.[4] Aufgrund einer seltsamen Begebenheit brachte er sie angeblich am nächsten Tag zu DreamWorks in einem Müllbeutel zurück, da diese „verflucht“ sein sollte. Nach Spielberg gingen Minuten nach dem Film die Türen seines Schlafzimmers zu, sodass er nur mit Hilfe eines Schlüsseldienstes herauskam.[4][5]. Er war der Ansicht, dass es sich um Spuk handeln muss.[6] (Ebenfalls Wiki, gleicher Link)
Vermutlich ist diese Anekdote aber dem Bereich Marketing bzw. Urban Legends zuzuordnen. Die Kinovorstellungen sollen immer noch ausverkauft sein und es ist bestimmt interessant, wie das Publikum während der Vorführung reagiert. Allerdings wird, im Gegensatz zu der Fassung, die ich gesehen habe, im Kino ein anderer Schluss gezeigt, der schon mehr in Richtung Hollywood tendiert, aber auf die letzten drei Minuten ist dann auch geschissen.
Dezember 6, 2009

Und zwar gebacken. Den Camenbert panieren und jeweils fünf Minuten auf beiden Seiten in der Pfanne bei mittlerer Temperatur braten. Im Zweifelsfall mal mit der Gabel draufdrücken, um zu sehen, ob er innen schon geschmolzen ist. Dazu Toast und Marmelade (eigentlich Preiselbeeren, aber normale tut’s auch).
Kosten: Ca. 1 Euro
Dezember 3, 2009
Jetzt unterstellt man mir schon Rufmord, obwohl ich noch gar nichts geschrieben habe.
Dezember 1, 2009
Wir übernehmen die Verantwortung (und dann?) und ziehen daraus Schlüsse (welche?). Nur so viel zu den Bomben. Danach das brennende Thema: Sollte Prostitution in Deutschland verboten werden.
Dezember 1, 2009
Noch zwei einfache Gerichte zum nachkochen.
1. Schnitzel mit Spinat und Kartoffeln
Das Schnitzel in gequierltem Ei baden und danach in Mehl wälzen. Ca. drei Minuten auf jeder Seite in Olivenöl braten. Den tiefgefrorenen Spinat laut Packungsbeilage, etwas salzen, pfeffern und mit Muskat verfeinern. Kartoffeln kochen.
Dazu Radieschensalat.
Kosten: Ca. 7 Euro für 2.
2. Schinken-Käse-Sahne-Kräuter-Pilz-Soße mit Farfalle
Den gekochten oder auch anderen Schinken in Olivenöl kurz anbraten, mit Sahne ablöschen, Parmesan, Kräuter und Pilze rein und ungefähr 10 Minuten köcheln lassen. Dazu Nudeln jeder Art.


Dazu Gurkensalat mit Dill-Sahne-Soße.
Kosten: Ca. 5 Euro für 2
Musik: Bin ich DJ?
November 28, 2009
Für all die Barmiezen, die zu schön zum arbeiten sind und dann auch noch beleidigt aus der Wäsche gucken, wenn man sein Hefeweizen lieber selbst einschenkt, in der Vorahnung, ansonsten eine halbe Stunde darauf warten zu müssen: Hier seht ihr, wie’s gemacht wird. Schaut und lernt! (Ich kannte mal übrigens einen griechischen Barkeeper in München, der konnte das mit vier Weizen gleichzeitig.)