72 Flaschen

Gezwungenermaßen Ohrenzeuge (Innenhof, heiß, alle Fenster offen).

“Hast du den ganzen Alkohol getrunken?”

“Hmm.”

“Die ganzen 72 Flaschen?”

“Hmm.”

“Ich kann deine Ausreden nicht mehr hören!”

“Hmm.”

Die Kritik der Dame am Alkoholkonsum ihres Partners finde ich durchaus gerechtfertigt, aber “72 Flaschen?” Nicht: “Das ganze Zeug?” Oder: “Mehr als ein Dutzend?” Nein, genau 72.

Die Art von Frau, die dem in die Pubertät kommenden Sohn ein Tempo unters Kopfkissen pflanzt, um am nächsten Morgen zu sehen, ob er onaniert hat. (Bravo Elterntip, ca. 1986. Sinngemäß: Seien Sie nicht schockiert, sondern verständnisvoll. Legen Sie Ihrem Sohn ein Papiertaschentuch unter das Kopfkissen und er wird ohne Scham dem Bedürfnis der Selbstbefriedigung nachgehen.)

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News

Anlässlich und zu Ehren meines 50. Geburtstages wird die Ursendung der 1. Staffel meiner Krimiserie “Kilroy was here” im März auf SWR 2 ausgestrahlt. Ich darf natürlich nicht zuviel verraten, aber es ist eine Mischung aus Fantomas, Columbo, Fu Manchu, Sherlock Homes, Tom Ripley, Archimedes, Leonardo da Vinci und Stephen Hawkins.

Auch meine Zombietrilogie geht im nächsten Jahr in die letzte Runde. Auf einem Youtube Hörspielkanal nähern sich die ersten beiden Teile unerbittlich den 100.000 Clicks. Alle drei Teile dann 2016 auf 1LIVE (DIe Infektion: I – Die Stadt / II – Die Insel / III – Das Boot – Ursendung.)

Genaue Termine gebe ich noch bekannt. Ansonsten wollte ich nur angeben.

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Heute wieder Schleiferei und Nähservice

Abgabe von allem zwischen 16 und 18 Uhr in der Baiz, danach Cajun-Blutwurst-Überraschungswestern (20 Uhr).

nähen&schleifen in der baiz_MG_6195Vorsicht, scharf.

nähen&schleifen in der baiz_MG_6198

Vorsicht, süß.

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Den Rest des Jahres mach ich (fast) gar nichts mehr.

Die vier Folgen meiner Krimiserie (März auf SWR 2) sind abgenommen. Änderungswünsche marginal. Internet muss natürlich irgendwie sein. Aber ansonsten: Leckt mich, ich mach dieses Jahr jetzt gar nichts mehr. Das rät mir übrigens auch mein Steuerberater, wegen progressiver Progression usw.

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Entfreundung

Ronja von Rönne hat mich eingeschränkt entfreundet, die andere ganz. Irgendwas mach ich falsch bei den 23jährigen Mädchen. Oder lag es am Heiratsantrag per Facebook?

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50 Paar Schuhe

Sie habe Ihren Nebenjob gekündigt, so meine (äußerst scharfe) koreanische Nachbarin, jetzt ginge nur noch ein paar Schuhe im Monat (vorher zwei). – Die Wohnung müsse ja voll von Schuhen sein, sage ich. – Ja, sie wäre inzwischen zu klein. Ob ich gerade von der Arbeit käme? Fragt sie. – Ich käme immer von der Arbeit, sage ich, ich arbeite pausenlos, man sieht es nur nicht. – Komisch, bei Dir denke ich immer, Du arbeitest nie, sagt sie. – Was für ein schönes Kompliment, denke ich, dann schließen sich die Türen.

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Gehobenes Erdloch

Von meiner virtuellen Freundin Arthurs Tochter stammt dieser Tip, den Sie T.C. Boyles Wassermusik entnommen hat. Ich brauche ein Kamel, unbedingt, und ein Loch zum graben.

Rezept:

Viel Feuerholz
200 Regenpfeifer-Eier
20 Karpfen (Zweipfünder)
500 Datteln
4 Trappen (gerupft und gereinigt)
2 Schafe
1 großes Kamel

ausreichend Doum-Palmenblätter zum Umwickeln des Kamels
Zubereitungszeit: dauert etwas länger
Vorbereitung

Man grabe ein Feuerloch, das geeignet ist, ein gefülltes Kamel aufzunehmen. Das Flammenmeer auf eine ca. 1 m tiefe Lage glühender Kohlen hinunterbrennen lassen.
200 Regenpfeifer-Eier separat hartkochen.
Die geschuppten Karpfen sodann mit den geschälten Eiern und den 500 Datteln füllen.
Die fein gewürzten, gerupften und gereinigten 4 Trappen mit den gefüllten Karpfen füllen.
Die beiden Schafe mit den gefüllten Trappen füllen.
Sodann das große Kamel mit den gefüllten Schafen füllen. Das Kamel kurz ansengen, dann mit Doum-Palmenblättern umwickeln und in der Glut vergraben. Zwei Tage lang backen.

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