Zen Aufgabe für Morgen #6

Sich Zuhause wie zu Hause fühlen.

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Videoporträts zum Bachmannpreis 2015 – Kurzkritiken

Anna Baar – Sitzt sinnierend (melancholisch natürlich) auf einem steinernen Klotz. “Ich war ein stilles Kind und voller Fragen.” Ja, so sind Kinder. Die fragen immer irgendwas. Man nennt das auch die “Wieso-Weshalb-Warum-Phase.”

Valerie Fritsch – Lässt uns in ihren Kopf blicken. Dort befindet sich eine Tussi auf einem verwesenden Familienfest. Eine fette, nackte Frau spielt Geige, ein alter Mann betet. Was soll uns das sagen?

Saskia Hennig von Lange – Sitzt vor einem Fenster und schaut nach draußen. Eine müsse schließlich drinnen sitzen und an draußen denken. Kann ja sein, aber bitte nicht von Lange, das mach ich dann doch lieber selber.

Dana Grigorcea – Geht gerne spazieren. Am liebsten untergehakt, mit dem Hund oder den Kindern. Gesellschaftlich habe das eine negative Konnotation. Wo sie das wohl her hat?

Falkner – Immerhin beschränkt sie sich auf das Zeigen von Treppen. Anspielung auf einen Treppenwitz vermutlich.

Tim Krohn – Spielt gerne Flöte und macht einen auf Zenmeister. In der Stadt habe er gearbeitet, um Kunst zu machen. Auf dem Land arbeite er, um Geld zu verdienen. Das würde ihn entspannen – so gut möchte ich’s auch mal haben.

Jörg Halter – Penetriert gleich mit dem Eingangssatz: Willkommen in meinem Innenleben. Später: “Authentisch, authentisch, authentisch – Denkpause.” Möge sie ewig dauern.

Nora Grominger – Hört sich selbst gerne reden und macht einen großen Unterschied zwischen Dichtung und Erzählung. Das will ich doch schwer hoffen, wir andern machen das nämlich alle nicht. Dichtung, Erzählung, Lyrik, Prosa, Roman, Drehbuch, Oper – ist doch alles eine Soße.

Theresa Präauer – Tanzt gerne im Affenkostüm während sie schreibt. Vermutlich eine subtile Anspielung auf die Flüchtlingsproblematik.

Katerina Poladjan – “Pilze waren immer sehr wichtig in meinem Leben. Als Kind hat mir meine Mutter immer Pilze auf die Kleidung genäht. Wir sind oft zum Pilzesammeln gegangen.” Eines der schönsten Gefühle, das sie kenne, sei, im Wald einen dicken Pilz zu finden. Was für ein trauriges Leben, wenn es wenigstens Vaginalpilze wären.

Sven Recker – Zeigt irgendwelche Fenster, in die er hineinschaut. Hat sich wahrscheinlich mit von Lange abgesprochen, die hinausschaut. Nachtigall, ick hör dir trapsen. Das Traumpaar des diesjährigen Bachmannpreises.

Monique Schwitter – Rennt immerhin mit einem Gewehr durch den Wald und singt eine Arie über den Kuckkuck. Keine Ahnung, was sie mir damit sagen will, ich will es aber auch gar nicht wissen.

Peter Truschner und Ronja von Rönne verzichten lieber ganz auf ein Videoporträt, scheinen also nicht ganz so dämlich zu sein wie der Rest der Bagage.

Ich wage angesichts der Selbstdarstellungen zu prognostizieren, dass der diesjährige Bachmannwettbewerb ein völliges Desaster wird. Peter Truschner und Ronja von Rönne könntens vielleicht noch reißen, aber wer weiß, wie deren Porträts geworden wären, hätten sie zugestimmt. Mein Favorit, allein aufgrund der Ähnlichkeit zu Philip Seymour Hoffman. ist Truschner.

UPDATE: Peter Truschner macht nun doch ein Videoporträt. Dann bleibt als einzige Kanditatin für den Bachmannpreis Ronja von Rönne (ick glob, ick hab mir verliebt).

http://bachmannpreis.orf.at/stories/ondemand/

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Zen Aufgabe für Morgen #5

Fünf Freunde veranstalten ein Picknick. Alle essen das Gleiche, zwei trinken Bier und die werden krank. Finde drei verschiedene Ursachen, die alle mit dem Bier in Verbindung stehen. (Tip: Es war nicht zuviel Bier.)

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Zen Aufgabe für Morgen #4

Ein Hotel mit unendlich vielen Zimmern ist mit unendlich vielen Gästen voll belegt. Bringe einen weiteren Gast unter.

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Zen Aufgabe für Morgen #3

Ein guter, ein mittelmäßiger und ein schlechter Schütze. Nacheinander muss jeder einen Schuss abgeben, solange, bis nur noch ein Mann übrigbleibt. Der schlechteste Schütze darf anfangen. Auf wen soll er schießen?

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Zen Aufgabe für Morgen #2

Dieser Satz ist gelogen.

Ist der Satz wahr oder gelogen?

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Zen Aufgabe für Morgen #1

Nicht so tun, als würde man den Tag mit etwas Sinnvollem verbringen.

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