Tarzan und die Invasion der Riesenameisen

Gestern, kurz vor meiner Sendung bei Funkwelle FM (95,2) hat mich Tarzan noch mal nachdrücklich auf die Invasion der Riesenameisen aufmerksam gemacht. Die Viecher seien etwa so groß, wie seine Hand lang ist und die größte Gefahr bestünde darin, dass sie sich mit der einheimischen Waldameise paaren (das erinnert mich an Uschi, Michas Hund Pinscher, der von einem Dobermann zu Tode gefickt wurde). Die Presse würde die ganze Geschichte auf Weisung des Geheimdienstes natürlich deckeln, aber er wisse Bescheid. Der Helmholzplatz werde bereits zubetoniert, um die Riesenameise daran zu hindern, sich mit einer deutschen Ameisenart zu paaren mit einer deutschen Ameise zu kopulieren. Die Riesenameise habe sich von Adlershof aus verbreitet, wo man geheime Experimente mit einer Kolonie durchgeführt habe. Die Riesenameisenkolonie sei dann aber ausgebrochen und seither lebe er in Angst und Schrecken. Man habe schon bis auf die Knochen abgenagte Tauben, Schwäne und Hunde gefunden, selbst Ratten seien ihres Lebens nicht mehr sicher.

Ich gucke kurz bei Wikipedia. Die Riesenameise kommt in Südamerika vor und wird etwa zwei bis drei Zentimeter lang, ernährt sich hauptsächlich von Pflanzen, verschmäht aber auch gelegentlich ein kleines Stückchen Fleich nicht ist aber auch kein Kostverächter, wenn ein Stück Fleisch auf den Tisch kommt. Der Biss Stich der Riesenameise wird als einer der schmerzhaftesten Insektenstiche überhaupt beschrieben. Opfer berichten, sie hätten das Gefühl, bei lebendigem Leib verbrannt zu werden. Zum Glück lassen die Schmerzen nach 24 Stunden nach.

Interessant in diesem Zusammenhang auch Folgendes Initiationsritual, dass bei einigen Stämmen Südamerikas durchgeführt wird – Zitat Wikipedia:

„Bei einigen eingeborenen Volksgruppen in Südamerika sind die Riesenameisen Teil eines Initiationsrituals das den Übergang vom Jungen zum Mann symbolisiert, beispielsweise bei den Sateré-Mawé die im Grenzgebiet der brasilianischen Bundesstaaten Pará und Amazonas leben. Dazu werden die Ameisen zunächst mit einer Flüssigkeit betäubt und in einen Blätterhandschuh mit den Leibern nach innen eingewebt. Wenn die Ameisen zu sich kommen, sind sie höchst aggressiv – nun muss der heranwachsende Junge seine Hand für rund 30 Minuten in dem Handschuh behalten und tausende von Stichen aushalten. Dieser Kult gilt als Mutprobe – der Junge muss den Schmerz ertragen, ohne es zu zeigen.“ http://de.wikipedia.org/wiki/24-Stunden-Ameise

Riesenameise

Royal Air Force / Photo © Scott Camazine

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2 Kommentare

Eingeordnet unter scheinwelt

2 Antworten zu “Tarzan und die Invasion der Riesenameisen

  1. Alex

    Tarzans Schrei klingt irgendwie auch nach so einem furchtbaren Biss der RIESENameise ;-)

  2. Pingback: Jetzt reichts « nachrichten aus der scheinwelt

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