Monatsarchiv: November 2008

Deutschland sucht das Supertalent im Nordring

Einziges Gesprächsthema heute in der Stampe Nordring war der Supertalentgewinner Michael Hirte, Hartz IV, einer von uns. Das hartgesottener Trinkerpublikum konnte sich gar nicht mehr einkriegen. Geheult hätten sie, vor allem bei dem Flammenregen zu der Mundharmonikainterpretation von Ave Maria. Und gönnen würden sie es ihm, die 100.000 Euro, ganz ohne Neid, nach den vielen Schicksalsschlägen, sie müssten ja schon wieder heulen. Ein Mann, der niemals aufgiebt, so Bohlen, ein Mann, der nichts hat und Millionen (7,6) etwas gibt. Ich gönne es ihm auch, weil Hirte schlicht und sympathisch rüberkam, trotzdem, dass das Zielpublikum solcher Sendungen deutlich die 60 überschritten hat, macht mich auch traurig. Den Clip gibt es, mit einer neuen Mundharmonikawerbung von Hohner, hier zu sehen.

Aufruf an Tarzan, ebenfalls Mundharmonikanist: Bewerben, bewerben, bewerben. „Der Zahn muss raus“ oder „Der Kaffee ist kalt“ haben allemal das Zeug zum Supertalent.

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Zugfahrn ohne wenn und aber

Mitte Januar hat mich der SWR nach Baden Baden eingeladen, um die Regie für ein Hörspiel, mit dem ich beauftragt bin, zu übernehmen. Direkt im Anschluss habe ich dann einen Auftritt mit den Surfpoeten in Heidelberg. Hier die Mail meines Freundes Spider, der von uns allen nur The Brain genannt wird, ich hoffe, er hat nichts dagegen.

Es ist so, wie ich dachte, es kostet das selbe, von Baden-Baden über Heidelberg nach Berlin zu fahren, wie direkt von Baden-Baden nach Berlin ohne den Umweg über Heidelberg. Normalpreis ohne Spezial oder Bahncard kostet 122 Euro je Richtung ohne Platzreservierung. Wenn Du ohne Zugbindung reist, also ohne Sparpreis 50 oder 25 oder so, kannst Du ja das Hin-Ticket direkt, das Rückticket aber via Heidelberg buchen. Deinem Auftraggeber kostet das nicht mehr (2x 122€ Normalpreis oder 2x 91,50 mit Bahncard 25). Falls Du Supersparpreis mit Zugbindung oder sowas nehmen willst (aber warum, wenn dein Auftraggeber zahlt?) dann müssen Hin- und Rückroute übereinstimmen. Was bedeutet, das deine Hinreise nach Baden-Baden 1 Stunde und 2 mal Umsteigen länger dauert, wegen des Umwegs über Heidelberg.

Ich glaub, ich fliege.

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Wodkaspieß

Der russische Wodkaspieß besteht aus einem Stück Käse, einer scharfen Pepperoni, einer Olive, einer Sardelle (salzig eingelegt) und einer runden Scheibe Pumpernickel. Außer, dass man die Sardelle um die Olive wickelt, braucht man eigentlich nichts dazu zu sagen. Ach so, dazu trinkt man Wodka.
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Kosten: Für 20 Spieße etwa 10 Euro
Musik: Iwan Rebroff

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Bockbierfest in Paules Panke

Nur, damit Jero weiß, was er verpasst hat.
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Spruch des ausgehenden Jahres

Liebe Leser, liebe Freunde,

wie Ihr sicher bemerkt habt (oder auch nicht), ist seit Samstag kein neuer Eintrag in meinem Blog erschienen, was daran liegt, dass ich die letzten Tage bei meiner Süßen in Würzburg verbracht habe, von Ihr stammt auch der Spruch des Jahres, aber dazu später.

Jedenfalls keine Einträge, dabei hätte ich durchaus welche schreiben können. So war ich am Freitag auf dem Bockbierfest in Paules Panke, wo ich die Freude hatte, Mitglieder des deutschen Bundeswehrorchesters kennenzulernen, die dort aufgespielt haben. Eine kleine Filmdokumentation darüber gibt es demnächst. Jedenfalls Jero, der Verräter, mit dem ich dort verabredet war, ist natürlich nicht erschienen, so dass ich völlig alleine mit einer riesigen Schweinshaxe kämpfen musste, , von dem ich ihm gut und gerne die Hälfte hätte abgeben können, die aber wegen des vorzüglichen Geschmackes von mir vollständig vertilgt wurde. Nicht nur ich war enttäuscht, sondern auch Paul, der Wirt, der einigen Gästen mit dem Verweis auf meine Vorbestellung für genannten Verräter, die eigentlich ihm zugedachte Haxe verweigerte. Danke, Du Arsch. Den daraus entstehenden Gesichtsverlust konnte ich nur durch entsprechenden Umsatz an Bockbier wettmachen.

Jedenfalls keine Einträge, weil ich das Netzteil für meinen altehrwürdigen Taschencomputer vergessen hatte und daher sparsam mit der Energie, die ein vier Jahre alter Akku hergibt, umgehen musste.

Ach ja, der Spruch des Jahres 2008, wenn nicht noch ein besserer kommt, was ich allerdings bezweifle:

„Ach nö, ich blas dir jetzt keinen, sonst bekomme ich wieder Sodbrennen.“

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Bekifftes Kotlett

Wenn man, so wie ich gestern abend, wieder mal gekifft hat und einem der blutzuckerbedingte Heißhunger überkommt, man also am liebsten alles essen würde, dann isst man einfach halt alles, was der Kühlschrank hergibt. In diesem Falle Kotlett mit Kartoffelbrei, hartgekochte Eier mit Senf und Meerrettich bestrichen, Gurken, Tomatensalat mit roten Zwiebeln und Käse und als Garnitur Oliven, Knoblauch und eine scharfe Paprikaschote geschmort.
Wie man ein Ei hartkocht brauche ich wohl keinem zu erklären, konzentrieren wir uns daher auf das Wesentliche. Kartoffeln kochen, schälen, zerstampfen und den Brei mit Sahne und Butter mischen, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen. In der Pfanne die Oliven, den Knoblauch und die scharfe Schote schmoren und in das so geschmacklich angereicherte Olivenöl das gepfefferte und gesalzene Kotlett geben. Von beiden Seiten ca. fünf Minuten anbraten. Fertig.
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Kosten: ca. 8 Euro
Musik: Frank Zappa

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Tibetanischer Schweinebraten in Gewürzkruste mit Bier-Honig-Soße, Semmelknödel und in Butter geschmorte Champignonköpfe

Wie folgt: Pfefferkörner, Himmalaya Salzkristale, Fenchelsamen und Senfkörner in einem Mörser zermahlen. Die Kruste des Schweinekrustenbratens rautenförmig einschneiden und das ganze Teil mit den zermörserten Gewürzen einreiben, danach mit Olivenöl von allen Seiten scharf anbraten.
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Den Braten in eine feuerfeste Form geben und die Pfanne mit Altbier ablöschen, dann Honig unterrühren und die Soße über den Braten geben, ab in den Backofen und bei 180 Grad eine Stunde schmoren lassen.
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Währenddessen die Champignonköpfe (braun) in Butter schmoren, salzen, pfeffern. Die Semmelknödel kommen aus dem Kochbeutel. Bon Appetit.
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Kosten: ca. 10 Euro
Musik: Amy Winehouse

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