Monatsarchiv: Dezember 2008

Silvester mit den Surfpoeten

Wer noch nicht weiß, was er machen soll: Wir sind im Nemo, Oderberger Straße. Eintritt frei. Im Icon dagegen ist eine BumBumBums-Party, da sind wir also erst wieder am 07.01.09

Und am 02.01. um 22 Uhr läuft auf RBB-Kulturradio mein großartiges Hörspiel „36 dramatische Situationen im Leben des Georg Polti“, in dem ich nonchalant ganz en passant, wie seinerzeit die Alliierten, Berlin in Schutt und Asche lege und die Weltbevölkerung auf fünf Personen reduziere.

Und für die, die ganz lange vorausplanen: Mein allerneustes Machwerk, bei dem ich zum ersten Mal auch selbst Regie führe, also mal abgesehen von meinen Wohnzimmerproduktionen, wird am 21.01. um 19.20 auf SWR 2 uraufgeführt.

Programm-Meldung für Mittwoch, den 21. Januar 2009

Expedition

Heiermann – der letzte seiner Art

Ein Hörspiel-Feature-Doku-Fiction-Feature-Hörspiel
Von Robert Weber

„Angenommen, ein Volk besteht aus zehn Leuten. Zu Beginn besitzt jeder 100 Euro. Insgesamt ist also Bargeld in Höhe von 1000 Euro im Umlauf. Falls einer mal knapp bei Kasse ist, kann er sich vom anderen was leihen und zahlt es ihm zurück, sobald er kann.“ Soweit versteht das ja noch jeder, aber jetzt wird’s schwieriger: „Einer von den zehnen, ein gerissener, egoistischer Schweinehund, kommt nun auf die Idee, für verliehenes Geld Zinsen, sagen wir mal in Höhe von zehn Prozent zu verlangen. Die anderen, auch nicht blöd, denken sich, das kann ich auch. Schwupps hat sich die Geldmenge von 1000 auf 1100 Euro erhöht, ohne, dass die 100 Euro überhaupt existieren.“ Und weil es ab da eigentlich schon nicht mehr funktioniert, wird es ganz kompliziert. „Oder, wie die Albaner sagen: Wenn du einem Griechen die Hand schüttelst, dann zähle hinterher deine Finger.“ Aber keine Sorge! Unter Anleitung vom guten alten Fünfmarkstück, dem Heiermann, der tatsächlich mehr wert war als er wert war, führen wir Sie durch die aktuelle Finanzkrise.

Regie: Robert Weber
Produktion: SWR 2009
Redaktion: Katrin Zipse

Länge: ca. 25 min.

(Programmankündigung SWR)

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Asthma vs. Aspirin

Manche Apotheken nehmen ihren Auftrag eben ernst, so wollte mir gestern eine Apothekerin partout keine Schachtel Aspirin verkaufen, bevor sie sich nicht ausführlich nach meinem Gesundheitszustand erkundigt hat. Erst als ich ihr hoch und heilig versicherte, dass ich weder an Asthma noch an Magengeschwüren leide und auch in den nächsten Tagen keine Operation vor mir habe, händigte sie mir zögernd die Schachtel mit den zehn Wunderpillen aus. Ja, meine Lieben: Aspirin kann Asthmaanfälle auslösen. Wahrscheinlich ein alter Hut für Euch alte Hasen aber mir war das neu. (Und ich dachte immer, wenn ich das Gefühl habe, dass ich sterbe, läge es daran, ich hätte am Abend vorher wieder mal zu tief ins Glas geschaut, obwohl da jetzt nicht wirklich ein Zusammenhang besteht, außer der zum Aspirin.) Eine andere Studie besagt übrigens genau das Gegenteil, nämlich das Aspirin Asthma verhindern kann. Bemerkenswert noch, dass beide Studien auf nahezu den gleichen, prozentualen Anteil kommen, also bei 21 Prozent der Probanden wurde Asthma durch Aspirin ausgelöst, bei 22 Prozent Asthma verhindert. Vermutlich hat Aspirin bei den übrigen 57 Prozent überhaupt keine Wirkung, außer vielleicht, dass sie daran sterben.

Laut einer Untersuchung der Boston University School of Medicine sterben jährlich 16.500 Amerikaner an Magenblutungen, die durch Aspirin und ähnliche Schmerzmittel verursacht werden; in 170.000 Fällen kommt es zu schwerwiegenden Magenschäden. Gleichzeitig kann eine häufige Einnahme zu Magengeschwüren oder Bauchspeicheldrüsenkarzinomen führen (…) Nebenwirkungen der Schmerzmittelgruppe um ASS, der Nichtopioid-Analgetika (also zusammen mit Paracetamol, Ibuprofen u. a.) gehören zu den 16 häufigsten Todesursachen in den USA.

Quelle: Wikipedia

Crazy.

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Dialoge, die ich öfters hören will II.

„Was ist eigentlich der Unterschied zwischen das Selbe und das Gleiche?“
„Zwillinge gleichen sich, aber sie selben sich nicht. Ich hatte lange das selbe Problem.“
„Auf deinen Kommentar habe ich grade noch gewartet.“

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Dialoge, die ich gerne öfter hören würde

„Ick kenn Dir besser als Sie selbst.“
„Dit fürchte ick och.“
(Heute, Nordring).

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Happy Christmas for everyone

zirkus

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Daumenkino

Liebe Leser, liebe Freunde (oder umgekehrt),

da ich mich vor 2009 vielleicht nicht mehr melde – ein kleiner Gruß für die Feiertage und den Jahreswechsel von Michael, mir und meiner entzückenden Frau. Wenn wir uns nicht heute sehen, dann bis nächstes Jahr.
Euer Robert
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Bockwurst mit den Surfpoeten

Gibt es morgen im Freudenhaus, Lottumstraße 9. Den Kartoffelsalat steuert Jero bei. Den einen oder anderen Text werden wir auch noch vorlesen, solange wir noch nicht zu betrunken sind. Die Veranstaltung im Icon fällt daher natürlich aus, ebenso wie an Silvester, wo wir im Nemo.

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