Monatsarchiv: Mai 2009

Dialoge, die ich gerne öfters hören würde

„Hab ich das richtig verstanden? Die Frauen, die du in deiner Heimatstadt noch nicht gefickt hast, konntest du an einer Hand abzählen?“

„Na ja, es war eine Kleinstadt.“

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37 x Mount Everest

Ja, ich gebe es offen zu, nicht nur Deutschland ist pleite, ich auch, wenn auch nicht so schlimm, da ich im Laufe des Monats wieder zu einem ausgeglichenen Haushalt kommen müsste, sofern mir das Finanzamt, die Sau, endlich meine Steuervorauszahlungen vom letzten Jahr zurücküberweist, die es mir unverzinst abverlangt hat, von der Annahme ausgehend, ich würde genauso viel verdienen wie 2007.

Aber weg von den kleinen Schrippen, hin zu den großen Broten.

Wie ich aus Ahnes aktuellem Blogeintrag erfahren habe, strebt die aktuelle Bundesregierung  bis 2016 eine Neuverschuldung von nur noch 0,35 Prozent des BIP an.

Also im Moment liegt das BIP bei ca. 2500 Milliarden Euro, die Staatsschulden bei 1500 Milliarden Euro, die Neuverschuldung bei 50 80 Milliarden Euro und das anvisierte Ziel bei 8 Milliarden Euro (0,35 vom BIP, sofern es nicht ins Bodenlose stürzt), nur um das mal in Zahlen zu verdeutlichen.

1500 Milliarden Euro ist übrigens in etwa soviel: Stäpele man diese Summe in 500 Euro Scheinen auf, gäbe das einen Stapel von 315 Kilometer Höhe oder 37 mal den Mount Everest oder ein Astronaut auf der ISS könnte sich den obersten Schein grabschen.

Die 80 Milliarden Neuverschuldung sind immerhin noch ca. 20 Kilometer hoch, also in 500 Euro Scheinen aufeinander, oder mehr als doppelt so hoch wie der Mount Everest.

Meine 400 Miese machen sich dagegen kaum bemerkbar, die könnte ich als Schweißbremse in meine Schuhe legen und würde dadurch auch nicht größer.

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Diss it or dizz them

Mein neuer Plan zur Erringung der Vormachtsstellung der Weltherrschaft, zumindest im Berliner Raum, sieht so aus:

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Und wird am Mittwoch bei den Surfpoeten vorgestellt. Der ultimative Diss(zz) Eine Mischung aus Go, Uri Geller, Präkognition, Monopoly, Verhaltensforschung, Naturwissenschaften, Parapsychologie, Gehirnwäsche, BKA und Mathematik.  Ein Mitmachspiel nur für erwachsene Jugendliche oder umgekehrt. Inspired by Eminem (Yo Bitches).

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P.S. Kein freier Eintritt für Vorlesebühnen (Just a joke, whores).

P.S.P.S.

Volker hat unten gerade die Tür zugeknallt, oder den Kopf gegen die Wand, vermutlich fühlt er sich schon wieder angesprochen.

P.S.P.S.P.S.

Liebe ist …

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Der Spruch der Woche

Stammt diesmal von Karsten Krampitz:

„Es kann doch nicht sein, dass ein Text darunter leidet, dass der Autor keine Freunde hat.“

Nicht ganz so gut aber in die gleiche Kerbe schlagend, auch von Krampitz:

„Alles was ich will, ist Mitleid mit dem Text.“

(Aufgeschnappt im Freudenhaus)

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Dinner for some one

Den ersten Gang aus dem Sketch „Dinner for one“ gibt es heute im Freudenhaus. Eigentlich hatte ich mich auf das angekündigte Irish Stew gefreut, aber wer weiß, vielleicht schmeckt es ja sogar besser:

     Titel: Mulligatawny Suppe
Kategorien: Suppe, Gefluegel, Huhn, Huelsenfrucht, Indien
     Menge: 6 Portionen

    1/4     Tasse  Oel, neutral
    450     Gramm  Zwiebeln, grob gehackt, ca. 3 cup
      5            Knoblauchzehen, gehackt
  1 1/2      Essl. Garam Masala
  1 1/2      Teel. Koriander, gem
      1      Teel. Tumeric ( Gelbwurz )
    1/2      Teel. Cayenne
      2            Lorbeerblaetter
      2    Tassen  Linsen, rot
      8    Tassen  Huehnerbruehe
      2    Tassen  Huhn, gekocht, in kleinen Stuecken
      1     Tasse  Kokosmilch
      3      Essl. Zitronensaft, frisch

============================= AUSSERDEM =============================
      2    Tassen  Basmati Reis, gekocht
                   Zitronenachtel

============================== QUELLE ==============================
                   Shamiana Restaurant, Kirkland, WA, published in
                   RSVP, Bon Appetit, 9/2005
                   -- Erfasst *RK* 07.09.2005 von
                   -- Ralph-Peter Knauth

Zwiebel in Oel langsam braun braten, ca. 15 min. Oft umruehren.
Knobi zugeben, weitere 2 min braten. Garam Masala und die anderen
Gewuerze zugeben, gut unterruehren und 1 min braten. Linsen zugeben,
gut unterruehren, mit der Bruehe angiessen und 20 min koecheln
lassen. Die Lorbeerblaetter entfernen, mit dem Stabmixer fein
puerieren. Huhn, Kokosmilch und Zitronensaft zugeben, erhitzen.
Suppe mit S+P abschmecken.

Zum Servieren etwas Reis in Suppenschuesseln geben, Suppe
daruebergeben  und mit Zitronenachteln garnieren. Sofort servieren.

http://cioppino.blogs.com/hungrig_in_san_francisco/2006/01/die_suppe_mit_d.html

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Absagen können auch schön sein

Eine der, wenn nicht die Schönste, erreichte mich heute:

„Lieber Robert Weber,
nach vielen mehr oder minder gescheiterten Versuchen zu verstehen, wie die Finanz- und Bankenwelt funktioniert, kann ich nach dem „Heiermann“ sagen: Ich bin jetzt klüger als zuvor (ein wenig zumindest). Und das kann ich bei Gott nicht nach jedem Hörspiel sagen. Sie haben da wirklich eine bemerkenswerte aufklärerische Leistung erbracht. Das ist die gute Nachricht:
Die schlechte: Spielen werden wir das Stück dennoch nicht. Das Konzept 20 Minuten und dann nocheinmal zehn passt einfach gar nicht in unser Sendekonzept. Dass wir Schilling hatten und keine D-Mark und andere Bundesrepublikanismen fällt da gar nicht so sehr ins Gewicht.
Auch wenn das für sie eine unerfreuliche Nachricht ist: Lassen sie mich sagen, dass ich ihre Arbeit, bzw. das was ich von ihr kenne, wirklich schätze.
Mit herzlichen Grüßen“

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Tot durch Arbeit

„Tatsächlich drückt sich in manchen der Abschiedsbriefe, die von der Gewerkschaftseinrichtung und von der Presse zitiert werden, eine direkte Verbindung mit der Arbeit aus. „Ich kann es nicht mehr in dieser Hölle aushalten und Stunden vor einem Bildschirm verbringen wie ein echter Hampelmann“, hinterlässt ein 54jähriger Familienvater, der sich vor einen Zug stürzte. Ein anderer Selbstmörder schreibt davon, dass ihm die neuen Arbeitszeiten das Leben unmöglich gemacht haben; zitiert wird darüber hinaus auch der Fall eines Mitarbeiters, der mit den neuen Techniken nicht zurechtkam.“ (Quelle: Telepolis)

Tatsächlich muss es nicht soweit kommen. Haltet noch ein Jahr durch, Freunde, der nächste 2. Mai kommt ganz bestimmt und zur Überbrückung gibt es auf unserer Seite bald den Volkswahlomaten und eine Geldbergkampagne.

Und nicht vergessen: Fragt nicht, was das System für Euch tun kann, fragt lieber, was ihr nicht für das System tun wollt.

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