Monatsarchiv: August 2009

Ostlimonade auf 99,1

99,1 – – –  .- .. Empfange Ostlimonade STOPP Ostlimonade STOPP 99,1 – – –  .- .. Empfange Ostlimonade STOPP Können Sie mich hören 99,1? – – –  .- ..Empfange Ostlimonade. – – – .-.. Wir senden jetzt über das andere Netz. STOPP. Ich wiederhole: Über das andere Netz! Frieden jetzt!

Nachtrag: Habe am nächsten Morgen gemerkt, dass ich bei meinem alten Röhrenradio, den ich extra zu diesem Zweck aus dem Keller geholt habe und der tatsächlich auch noch funktionierte, einen Zahlendreher gehabt habe. Eingestellt war 91,9. Umso mysteriöser diese Morsesignale, die – drei mal lang / Pause / kurz lang kurz kurz – OL ergeben haben, was ich einfach mal ganz frei als Ostlimonade entschlüsselt habe.

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Gastblog und virtuelle Leseshow

Neue Texte von mir gibts jetzt immer unter dem Link „Webers virtuelle Leseshow“. Im Moment nur zum Lesen, aber bald auch zum Hören.

Meine Gastbloggerin Superwoman ist hier in Zukunft auch öfters am bloggen, hoffe ich zumindest. Also: Stay tuned.

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Superwoman Gastblog

Zuerst war ich bei der Post. Auf dem Rückweg haben mir zwei Typen hinterhergepfiffen. Der Tag fängt ja schon mal gut an, dachte ich.

Später bei Kaiser`s, habe ich Kartoffeln und gesunde Sachen gekauft, bei der Süßigkeiten- und Eis-Abteilung bin ich schnurstracks vorbei ohne was mitzunehmen (was für ein Erfolg, das erste Mal seit Wochen). Aber spätestens bei den Spirituosen bin ich schwach geworden. Ich dachte, es ist nie verkehrt ein Kristall im Haus zu  haben und dann hab  ich noch so`n Kirschlikör entdeckt und dachte, ist ja besser als Eierlikör (zuviele Eier) und Kirschen sind ja gesund, sagt man so.

Vorher war ich beim Schuster, der mir nach meinem Wunsch, den Absatz meiner Stiefeln von 8,5 auf 7 cm zu kürzen, nur sagte: „Da sind se aber janz schön verrückt, das muß ich ja mal sagen“. Ich bestand trotzdem drauf und sagte nur, das hab ich schön öfter gemacht und es würde  sich nur verrückt anhören, wäre es aber nicht.

Auf dem Rückweg zu meiner Wohnung hat mich ein süßer junger Mann angesprochen: ;
„Hey Püppi, haste heute schon was vor? Wenn ich dich sehe wird mir noch heißer.“ Woraufhin ich nur sagte, das würde wohl am Wetter liegen.

Also darauf brauche ich jetzt erstmal nen Likör. Prost!

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Ab 10.05 Uhr wird zurückgeschossen

1. September, 10.05 – 10.55 Uhr, WDR 5
„Hier spricht Dein liebster Feind“
Geheimsender im Zweiten Weltkrieg.
Feature von Falko Hennig und Robert Weber.

Liebe Radiofreunde,
morgen, am 1. September, feiert Falkos Vater seinen 75. Geburtstag
und es ist der 70. Jahrestag des zweiten Weltkriegs. Reizvollerweise
kann man als Radiofreund aus beiden Anlaessen den
Empfaenger einschalten, denn in dem Feature von Falko Hennig und
mir kommt er als Ohrenzeuge eines spannenden Kapitels der
Radiogeschichte zu Wort. Der Zweite Weltkrieg war der erste Krieg,
der auch mit geheimen Radiosendern ausgefochten wurde. Die
Deutschen installierten beispielsweise mit RADIO HUMANITÉ
einen scheinbar von franzoesischen Kommunisten betriebenen
Sender, PATRIS agitierte vermeintlich gegen die deutsche
Besatzung in Griechenland; regelmaessige Sendungen, die die
Kampfmoral der Alliierten untergraben sollten, trugen klangvolle
Namen wie Station D.E.B.U.N.K.T. oder GERRY’S FRONT; die
Englaender betrieben wiederum die gegen Deutschland gerichteten
Sender GUSTAV SIEGFRIED EINS und SOLDATENSENDER
CALAIS, welche vorgaben, Wehrmachtssender zu sein; und TOKYO
ROSE, obwohl ganz offensichtlich vom Feind unterhalten, erfreute
sich wegen Ann Orphans’s erotischem Timbre und der populaeren
Musikauswahl unter den G.I.’s einer derartigen Beliebtheit, dass sich
General McArthur nicht anders zu helfen wusste, als die Stimme von
TOKYO ROSE durch eigens dafür konzipierte Sendungen
laecherlich zu machen.
In dem Feature werden Persoenlichkeiten, Strategien und Erfolge
dieser Sender beleuchtet, Ohrenzeugen und Historiker kommen zu Wort.
Hoert den Zweiten Weltkrieges in der verzerrten Darstellung der
Feindpropaganda:
http://www.wdr.de/wissen/wdr_wissen/programmtipps/radio/09/09/01_1005_5.php5?start=1251792300

Wer gerade im Ausland oder ausserhalb des Sendegebietes von WDR 5
weilt, kann von jedem Internet-Computer das Feature als Livestream
anhoeren:
http://www.wdr.de/radio/home/webradio/streaming_uebersicht/streaming_uebersicht.phtml

Text der Ankündigung: Falko Hennig (mit kleinen Anpassungen meinerseits)

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Herbstzeitlose Surfpoeten

Wie bereits angekündigt trete ich am 23. September zum letzten Mal bei den Surfpoeten auf, zumindest als Surfpoet (Stammgast der ersten Stunde, Bong Böldecke, wird sogar eine kleine Abschiedsrede halten). Paul Bokowski, der bislang und auch weiterhin bei den Brauseboys die Herzen der Weddinger zum schmelzen bringt, wird ab dann und vermutlich auch bis dahin meinen Platz einnehmen. Eine gute Wahl, wie ich meine. Ohnehin wird sich besonders im September ein Besuch bei den Surfern lohnen, ist doch der Monatsgast kein geringerer als Robert Naumann von der Chaussee der Enthusiasten. Als alte Rampensau werde ich mich natürlich nicht ganz von der Bühne verabschieden. Meine Auftritts-, Zahnarzt- und auch Sendetermine findet ihr weiterhin auf dem Link Termine. Stay tuned!

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Tod vs. tot

Eine einzelne Ameise krabbelt orientierungslos auf meinem Balkon herum und sucht die Duftspur ihrer Gefährten, die Tod tot in den Mauerritzen hängen. Das macht mich traurig.

„Ameisen verlassen zur Nahrungsbeschaffung das Nest. Sie kriechen in Dosen, nehmen den Köder auf und füttern damit die Königin und die Larven. Diese gehen nach wenigen Tagen ein. Das Nest stirbt aus. Vorteil: Der gesamte Ameisenstaat verendet im Nest. Der Erfolg zeigt sich durch das Wegbleiben der Ameisen.“ (Packungsbeilage Aeroxon)

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Vorankündigung

Radio Voodoo – spirituell, unkonfessionell, fleischfressend

Wie schon in den vergangenen Jahren dreht sich bei Radio Voodoo alles um nichts. Die Wahl der Studiogäste und der Themen ist völlig willkürlich und Moderator Weber hat wie immer keine Ahnung von irgendwas. Ob menschenfressende Haie in der Ostsee, spontane Selbstentzündung, Wurstsalat, Zombies, Flaschensammler oder illegale Fahrradrennen in Berlin, ihm ist es völlig schnuppe, wer in seine Sendung kommt, hauptsache, er bringt Bier und was zu essen mit. Kein Wunder, dass die Menschen in seiner Telefonseelsorge regelmäßig Suizid begehen.

Radio Voodoo – live und scheiße – ab dem 06. September jeden Sonntag von 12 bis 14 Uhr auf 99,1 Mhz.

Einen kleinen Vorgeschmack auf das Herbstradio (01. Sept. – 22. Nov.) in das die Sendung eingebettet ist, gibt es hier.

Und am 23.09. zum letzten Mal bei den Surfpoeten!

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