Monatsarchiv: Oktober 2009

Zombies zum Frühstück

Ein Halloween-Spezial am kommenden Sonntag auf Radio Voodoo, von 12 bis 14 Uhr auf der 99,1 oder per Livestream.

Zu Gast: Zombieexperte Bob

„Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten zurück auf die Erde.“ (George Romero)

Während eine Horde Zombies versucht, das Studio zu stürmen, informieren wir die Hörer über die besten Schutzmaßnahmen, die effektivsten Waffen, Taktiken und Kampftechniken gegen die Untoten. Dazu gibt es rohes Fleisch zum Frühstück (Tartarnein doch nicht, wegen Haltbarkeit, also Mettwurst oder so was). Ihr seid eingeladen, Brötchen mitbringen. (Bin leider nicht zum einkaufen gekommen.)

Zur Einstimmung auf die Sendung empfehle ich diesen kurzen Film.

Das Interview mit dem weltweit führenden Zomieexperten Max Brooks.

Der sich ausführlicher in der Washington Post äußert.

Informationen über Ausgrabungen, die den Verdacht einer Zombieepidemie im alten Ägypten nahelegen.

Oder die kurze Hintergrundinfo von mir:

„So zerschlag ich die Türen der Unterwelt,

Zerschmeiß ich die Pfosten, lass die Tore weit offen stehen,

Lass ich auferstehen die Toten, dass sie fressen die Lebenden,

Und der Toten werden mehr sein denn der Lebendigen.“

(Gilgamesch Epos, ca. 2000 v. Chr.)

„Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten zurück auf die Erde.“ (George Romero, 1978)

Seit 1932 der Film White Zombie in die Kinos kam, geistern die lebenden Toten über die Kinoleinwand und mit George Romeros Dawn of the Dead (1978) wurden Zombies zu einer festen Größe in der Popkultur, wenn auch zunächst nur für eine überschaubare Gruppe unerschrockener Fans, nicht zuletzt wegen der zahllosen Indizierungen (Dawn of the Dead ist auch heute noch in Deutschland verboten, alle hierzulande erhältlichen Fassungen sind um etwa 15 Minuten gekürzt, was man schon an der „Ab 16“ erkennen kann).

Beliebte Computerspiele, von denen das bekannteste Resident Evil sein dürfte, Remakes (Dawn of the Dead von Zack Snyder – 300) und Versuche, sich neu an das Genre heranzutasten, wie in 28 Days Later von Oscar-Preisträger Danny Boyle (Slumdog Millionär), führten, 4000 Jahre nachdem Zombies erstmals erwähnt wurden, zu einer Renaissance des Genres und machte es einem größeren Publikum bekannt.

Der schlechte Ruf der Zombiefilme ist den expliziten Gewaltdarstellungen geschuldet, die den Zugang zum Subtext der Gesellschaftskritik und die durchaus philosophischen Aspekte erschweren. Das wird sich mit der Verfilmung von Cormac McCarthy’s (No Country For Old Men) Novelle The Road, die nächstes Jahr in die Kinos kommt, ändern (obwohl die menschenfressenden „Zombies“ in The Road, rein biologisch gesehen, noch am Leben sind, sind sie doch innerlich tot und verhalten sich ähnlich wie ihre Filmvorlagen. Das Buch kann ich übrigens nur wärmstens empfehlen, wie eigentlich alles von Cormac McCarthy).

Allen Fans  sei aber schon jetzt DEAD SET empfohlen, neben SHAUN OF THE DEAD wohl das Großartigste, was das Genre bislang hervorgebracht hat. Natürlich aus Great Britain und hierzulande verboten. (Channel 4, die die Serie produziert haben, bieten die einzelnen Folgen zwar  zum Download an, die Seite ist aber für uns Deutsche gesperrt, wer sich auskennt, kanns wohl umgehen und manche sollen ja auch Freunde auf der Insel haben. Hier eine Filmkritik.)

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X-File

Aus der Twilight Zone.

Wenn also Eure Kinder, Neffen und Nichten tot von den Bäumen fallen, war ich das.

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Es war einmal in einer weit entfernten Galaxis

… die Guten

(Man beachte die Votze rechts von Holland, schwarzer Pullover, Hornbrille, Hofberichterstatter, SPIEGEL wahrscheinlich. Wieso habe ich den Drang, ihn zu erschießen? Nächste Frage bitte!)

gegen die Bösen.

Noch ein Interview in der Welt.

Die Regierung besteht nur aus gewählten Volksvertretern. Das sind keine Monarchen. (Rob Savelberg, WELT online)

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Die Sendung zum Nachhören dort

http://dl.getdropbox.com/u/714721/michael1.mp3

http://dl.getdropbox.com/u/714721/Michael2.mp3

http://dl.getdropbox.com/u/714721/stein3.mp3

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Du bist im Weltall und ich bin hier

Eine Radio Voodoo Sondersendung anlässlich des zweiten Todestages von Michael Stein (09.07.1952 – 24.10.2007):  Sonntag von 12 – 14 Uhr auf der 99,1 oder per Livestream.

Telefonate ins Jenseits und verschollene Aufnahmen. Unter anderem zu hören:

Kommissar Schulz / Männergruppe Britz / Ich hab meine Tage / Der Attentäter / Beschleunigter Dialog / Gute Nacht Geschichte …

micha mit 21

2001.03.21-Bur.Stein01

2001.03.17_Pav.Olaf+Stein+R

2001.03.17_Pav.SurfPoet

2001.03.21_Bur.Stein+Vladi

hörfoto3

zirkus Kopie

Krankenhaus später. Stay Tuned!

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Slam Poet beim Poetry Slam

So richtig hat sich mir die Bedeutung des Begriffes „Featured Poet“ (vorgestellter Poet?) nicht erschlossen. Jedenfalls eröffne ich den morgigen Poetry Slam im Festsaal Kreuzberg und leite die zweite Hälfte ein. In zweierlei Hinsicht eine Reise zurück in die Zeit. Ich war schon ewig nicht mehr am Kotti und schon lange nicht mehr beim Slam, wo ich meine ersten Auftritte in Berlin überhaupt absolviert habe. Daher morgen back to the roots, brandneue Texte und dazu der passende Haarschnitt.

Foto: Taxi Berlin

Foto: Taxi Berlin

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Der Klassiker

Rinderroulade mit rohen Klößen, letztere aus dem Kochbeutel.

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Die Roulade beidseitig pfeffern und salzen, einseitig mit Senf bestreichen und mit Gurkenscheiben belegen. Zusammenrollen und mit Zahnstochern oder Rouladenspießchen in Form bringen/halten. Von allen Seiten anbraten. Die Pfanne mit Rotwein ablöschen, die Roulade, kleingeschnittene Tomaten, eine Zwiebel und Kräuter (z.B. Thymian, Oregano und Esdragon) in einen Topf geben, dann ca. 1,5 Stunden bei niedriger Temperatur vor sich hin schmoren lassen. Die Knödel laut Packungsbeilage.

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Kosten: Ca. 5 Euro für eine Person.

Musik: Das perfekte Dinner (mit Dosenfutter)

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