Saures für meine Süße

Wir handhaben das ja so: Meine Frau darf sich zu meinem Geburtstag was wünschen und gewünscht hat sie sich einen Sauerbraten, der wie der Sauerbraten schmecken sollte, den ihre Mutter immer zubereitet hat. Gesagt getan. Vor sechs Tagen ein Kilo Rinderschmorbraten eingekauft und fünf Tage eingelegt.

Dazu den Rinderbraten zusammen mit Lorbeerblättern, Nelken, Wacholderbeeren, Senfkörnern, Pfefferkörnern, Thymian, Rosmarin, Karotten und Zwiebeln in eine Schüssel geben und diese mit jeweils zur Hälfte Rotwein und Essig auffüllen, bis das Fleisch bedeckt ist. Zudecken und ab in den Kühlschrank. Jeden Tag wenden.

Am fünften Tage den Braten herausnehmen, trockentupfen, Pfeffern, salzen und rundum anbraten. Das Ganze zusammen mit der Marinade und einer Kartoffel in einen Topf geben und etwa 2 – 2 1/2 Stunden kochen lassen (Gemüsebrühe zugeben). Braten raus und in Alufolie wickeln, die Soße durch ein Sieb gießen, Kartoffel und die Möhren aus dem Sieb fischen und zurück in die Soße geben. Dazu eine Scheibe Schwarzbrot ohne Rinde und ein paar Löffel Preißelbeermarmelade (Kartoffel und Brot zum andicken der Soße). Noch mal aufkochen lassen und dann pürieren. Fertig. Als Beilage Knödel, Bandnudeln oder Kartoffeln.

Wem die Soße zu Sauer ist kann noch Sahne oder mehr Marmelade dazugeben.

Zum Nachtisch Schokorahmtorte aus dem Café Surprise und ein Likörchen.

Stößerchen.

Kosten: Ca. 15 – 20 Euro für vier Personen (ohne Torte).

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5 Kommentare

Eingeordnet unter Hells Kitchen, scheinwelt

5 Antworten zu “Saures für meine Süße

  1. ALLET JUTE nachträglich! Wie hat ET denn JESCHMECKT?

  2. robertweber

    Super. Mir einen Tick zu sauer, da ich statt der Rotwein-Essig Mischung nur Rotweinessig genommen habe. Aber mit der angegebenen Mixtur sollte es perfekt werden. Außerdem habe ich mir ja mit Preißelbeeren beholfen. Meine Süße fand es ohne Einschränkungen grandios, wie bei Mutti eben.

  3. Ganz vergessen: Grüße an Deine Süße! Was sagt sie denn zu Deinem Traum?
    PS: Ist 44 nicht ’ne Schnapszahl?!

  4. robertweber

    Sie meint, ich müsse sie noch mehr Verwöhnen.
    P.S. Frag lieber nicht.

  5. OK, ich ziehe die Frage zurück. Zum Ausgleich vermache ich Dir einen Dialog aus einer Zeit, in der es noch keine Türspione oder Wechselsprechanlagen gab. Es klingelt, der Hausherr öffnet die Wohnungstür. Ein unerwarteter Besucher, sprich Gast, steht davor. Der Hausherr bittet ihn herein.
    Hausherr: Was trinken wir, Bier oder Wein?
    Gast: Und Schnaps!
    PS: Heute wäre der richtige Tag zum Verwöhnen!

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