Frischlingsgulasch nach Landserart

Nachdem mein letzter Eintrag etwas sentimental ausgefallen ist (wer übrigens Angst davor hat, sentimental zu sein, braucht sich nicht wundern, wenn er keine abkriegt), diesmal etwas herbes.

Foto: Dave Pape

Frischlingskeule, so die Fleischereifachverkäuferin, mit der ich gelegentlich auch Rezepte austausche, das seien Keulen dieser niedlichen, kleinen Babywildschweine und daher extra zart, und so konnte ich einfach nicht wiederstehen.

Die Keule in große Stücke zerlegen, pfeffern, salzen und in Olivenöl anbraten (normalerweise hätt ich das Fleisch ein paar Stunden in Buttermilch eingelegt, aber es geht, denke ich, auch so). Mit Wein ablöschen und ab in den Topf zum Gemüse (Möhren, Zwiebeln, Knoblauch, Wacholderbeeren, Lorbeerblätter, Rosmarin, Tomaten, alles grob oder gleich ganz lassen).

Jetzt zwei Stunden köcheln lassen, evtl. etwas Gemüsebrühe aufgießen, zum Schluss ein paar Zitronenscheiben mitschmoren, einen Schuss Sahne hinzu und das ganze mit Beerenmarmelade und Kochbeutelklößen, oder, natürlich besser, selbstgemachten Specksemmelknödeln garnieren, für die ich aber grad keine Zeit habe. Optisches Ergebnis folgt in zwei Stunden. So, nu is fertich.

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Eingeordnet unter Hells Kitchen, scheinwelt

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