Ein Tropfen Essig …

… koste sieben Tropfen Blut, so meine Mutter immer, wenn ich mir, ihrer Ansicht nach, zuviel Essig in die Linsensuppe gekippt hatte. Der Spruch erschien mir schon als Kind nicht ganz schlüssig und ist inzwischen auch widerlegt. Egal. Essig gehört in die Linsensuppe wie das Schwein ins Schnitzel.

Für die Linsensuppe zunächst Suppenfleisch oder Rinderhesse (Cabanossi, Räucherspeck oder das Wiener Würstchen tun es auch, kommen aber dann erst zum Schluss in die Suppe) etwa 1 1/2 Stunden kochen (nicht in Salzwasser!) herausnehmen, Fett entfernen, kleinschnippeln und mit gehackten Möhren und einer ordentlichen Portion Linsen (völlig egal, welche, grüne, rote, gelbe, ich glaube, nur geschält müssen sie sein) zurück in den Topf geben und eine 3/4 Stunde weiter köcheln lassen. Erst zum Schluss mit Gemüsebrühe salzen (sonst bleiben sie hart, die Linsen) und einen gepflegten Schuss Essig (auch egal, welcher) hinzufügen. Fertig. Phänomenal, billig und gesund. Vegetarier oder Veganer gar können das Fleisch natürlich weglassen.

Kosten: Ca. Fünf Euro für vier, wobei der Hauptanteil das Fleisch ausmacht.

(500 g Suppenfleisch, 200 g Linsen, drei Möhren)

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