Schicht im Schacht

Liebe Freundinnen und Freunde, Leserinnen und Leser,

für dieses Jahr ist Schicht im Schacht, ich mach jetzt einfach Feierabend bis 2011.

Herzlich bedanken möchte ich mich an dieser Stelle noch mal bei Frau Reich vom Finanzamt, die mir gezeigt hat, dass nicht alle Menschen Böses wollen, sondern vielmehr bürgernah und freundlich sein können. Davon könnten sich einige andere was abschneiden. Das Leben kann eben auch unkompliziert sein.

Da ich gerne mit Profis arbeite, muss ich auch noch mal Daniel von der Agentur meinen Respekt zollen. Der ist sowohl menschlich als auch fachlich  ein Held; ebenso Dank zolle ich den Jungs von Helix-Audiodesign, die mein Filmquiz mit auf den Weg gebracht haben und ohne die das nie so gut geworden wäre. Der Text ist eben nur die halbe Miete.

Das mich Falko Hennig auf seine diesjährige Neujahrskarte setzt, verlangt eigentlich ein ganz eigenes Kapitel. Meine Interpretation ist ja … aber lassen wir das lieber, ich denke ja … aber lassen wir das lieber, sonst hält man mich noch für schwul (was übrigens für aufgeklärte Schwule kein Schimpfwort ist).

Eigentlich sollte ich an dieser Stelle den einen oder anderen (wahlweise die) noch beschimpfen, aber „ich bin zu alt, um mir Feinde zu machen“ (H. Schmidt). Aber vielleicht bin ich doch nicht zu alt und sage … ach, lassen wir das lieber, diese Arschkriecher vor dem Herrn wissen schon, wer gemeint ist.

So, nun aber wünschen Euch meine Frau und ich ein frohes Fest, ein wunderbares 2011 und was man sonst noch so sagt. Wir sehen uns, wenn nicht in dieser Welt, dann in einer anderen (und hoffentlich besseren)!

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6 Kommentare

Eingeordnet unter scheinwelt

6 Antworten zu “Schicht im Schacht

  1. „Seh’n wir uns nicht in dieser Welt, dann ganz bestimmt in Bielefeld!“

    So steht es geschrieben. Leider ist das nicht zwangsläufig die „bessere“ Welt. Aber anders, das isse wohl!

  2. Mutti

    Und wenn du selber schwul wärst? Wie oft, du über Schwulen abfällig oder bewusst unabfällig laberst, könnte man meinen, dass Arnie Schwarzenenegger, The Village People, Oskar Wilde und Beth Ditto von Gossip (zwar biologisch eine Frau, aber du weißt ja, wie ich das meine; vielleicht zumindest) deine aktuelle Wichsvorlagen wären…

    Oute dich endlich! Wir bleiben bei dir und lieben dich genau so gut wie vorher auch!

    • robertweber

      Ach, so viele Schwule haben schon versucht mir einzureden, dass ich eigentlich schwul bin, muss irgendwie so ein Schwulen-Hetero-Bekehr-Komplex sein – und weil sie bei mir auf völlige Renitenz stoßen, werd ich dann hinterher als schwulenfeindlich beschimpft. Sind schon irgendwie ein komisches Völkchen, diese Schwulen, aber, wie meine Mutter zu sagen pflegt: Der Liebe Gott hat einen großen Tiergarten. und jedem Tierchen sein Plessierchen.

  3. Mutti

    Frechheit. Ich bin doch deine Mutti. Und deswegen: jedem Tierchen sein Pläsierchen. Ich liebe dich, Schätzchen. Und wenn schwul dir nicht ausreicht, stehen wir auch nach der Umwandlungs-OP bei. Und davor (nach der Titten-OP) kann man eine Menge Kohle am Wilmersdorfer Platz oder an der Oranienburger Straße verdienen. Und danach auch darüber schreiben!
    Bussi bussi,
    deine Mama

    • robertweber

      Meine Mutti kennt Computer nur vom Hörensagen, von daher verbitte ich mir dieses unterstellte Verwandtschaftsverhältnis.

  4. Mutti's Freundin

    Wir wüssten nicht, dass so viele Homos dich so gut fanden. Ist auch nicht schlimm, Mausi. Freu dich einfach, dass du noch jung und knackig bist.

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