Happy Birdday

Über „The Bird“ am Falkplatz wurde vermutlich bereits an anderer Stelle ausgiebig geschrieben, aber da ich keine Berliner Restaurantführer lese und schon gar keines der beiden Stadtmagazine, ich ohnehin besser koche, dass Endergebnis bei mir zu Hause auf dem Tisch also meist mehr mundet als jenes, welches man außerhalb zugemutet bekommt (wenn Sie keine Lebensmittelvergiftung hatten, dann war es ein Ruhetag), kann ich mir es durchaus erlauben, den Burger in „The Bird“ als den bislang besten in der Stadt gegessenen anzupreisen.

Für rund 10 Euro, die jetzt manchen als überhöht erscheinen mögen, bekommt man einen auf Holzkohle, möglicherweise auch auf Buchenholz, gegrillten Batzen fettarmes Rindfleisch mit kräftigem Raucharoma, der es in sich hat, dazu eine riesige Portion hausgemachter Pommes, die ich ebenfalls nur lobend erwähnen kann. Insgesamt also eine wohlschmeckende Menge Essen für das Ende der Nahrungskette, die selbst meine Frau nicht schafft, und das will was heißen. Also das Preis-Leistungsverhältnis würde ich in dem Fall als super bezeichnen.

Die Vorspeise, sechs Chicken-Wings in extra scharfer Soße, angerichtet mit einem mehr als köstlichen Majonesedipp, kann einen sparsameren Esser als meine Frau es ist für 4,50 glücklich machen und war in unserem Fall tatsächlich völlig überflüssig. Probiert haben wollte ich die Dinger trotzdem. Beim nächsten mal würde ich allerdings Medium-Spicy nehmen, denn scharf heißt hier wirklich scharf.

Abgerundet wird ein Essen in „The Bird“ durch ein mehr als freundliches und gutgelauntes Personal, das für diesen Zweck extra aus New York angereist zu sein scheint und zudem gut aussieht. Das Bier kostet allerdings 3,50 der halbe Liter, fand ich aber verschmerzbar.

„The Bird“ wochentags täglich ab 18 Uhr, Wochenende ab 12 Uhr am Falkplatz, Hausnummer hab ich vergessen.

Und wenn ich schon dabei bin: Die besten Torten (1,55 – 2 Euro das Stück) und das beste Eis (60 Cent die Kugel) der Stadt, beides hausgemacht, und das schmeckt man, gibt es im Café Surprise, Langhans- Ecke Behaimstraße.

Der beste Taxifahrer hingegen ist Taxi-Berlin, der von seinem Chef einen brandneuen Mercedes spendiert bekommen hat. (Fahrpreis „The Bird“ – „Café Surprise“ 8,80 (natürlich aufgerundet auf 10 und hinterher eine Schwarzwälder für den Fahrer).

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Hells Kitchen, scheinwelt

2 Antworten zu “Happy Birdday

  1. Danke mein lieber Robert für die freundliche Erwähnung. Alles Gute zum 45.! Die verbleibenden 45 schaffst Du auch noch – irgendwie :-)

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