Spartanisches Arbeitsessen

Während sich meine ü.a.g.F. mit Soleiern nach dem Rezept von Arthurs Tochter vergnügt, muss ich mit einer Fenchel-Lauchcremesuppe mit Spargelköpfen vorlieb nehmen (der Rest vom Spargel wird Salat).

Dazu Fenchel und Lauch kochen, pürieren und fünf vor Schluss die Spargelköppe reinhauen (nebst etwas Biogemüsebrühe und Pfeffer). Frische Kresse und nen Dinkeltoast dazu, fertig.

P.S. Hat doch gestern beim Italiener eine Schwuchtel (und das könnt Ihr ruhig wörtlich nehmen, meine Herren) behauptet, Frauen ab 30 sähen einfach scheiße aus und seien nicht mehr begehrenswert (ab 25 sei der Ofen eben aus, neben vielen anderem, was er so über Frauen losgelassen hat). Der Typ war um die 60 und hat einen Jungster um die 25 „bezirzst“, der sich den ganzen Quatsch auch noch angehört hat. Ich hätte dem schwulen Arsch am liebsten in die Fresse gehauen.

Meine ü.a.g.F. und ich mit 45

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8 Kommentare

Eingeordnet unter Hells Kitchen, scheinwelt

8 Antworten zu “Spartanisches Arbeitsessen

  1. Aber er war sicherlich einen Arsch stärker als du, oder?

    • robertweber

      Nö, aber ich schlag ja grundsätzlich niemanden, schon gar keine Homosexuelle und erst recht keine Rentner, wie bescheuert sie auch sein mögen.

  2. Mit Soleiern KANN man sich aber auch vergnügen, ob vor, während oder nach Ostern! :)

    Und Deinen Vorsatz, keine Rentner und keine Schwulen zu schlagen finde ich lobenswert, wobei Harald (nicht Helmut!) Schmidt ja mal gesagt hat, Ausgrenzung und Diskriminierung beginne nachgerade dabei, über Frauen, Juden, Schwule etc. KEINE Witze zu machen. Vielleicht schließt das Schläge mit ein?

    • robertweber

      Liebe Tochter von Arthur,

      niemanden zu schlagen, das ist kein Vorsatz. Ich schlage niemanden, ausser, ich würde angegriffen werden, was mir aber erst zwei Mal in meinem Leben passiert ist (und das waren weder Schwule noch Rentner).
      Bei dem Typ wäre mir aber fast die Hand ausgerutscht.

    • robertweber

      P.S. Dit mit den Soleiern stimmt. Wird vermutlich unsere neue Leibspeise, wobei meine ü.a.g.F. die spartanische Variante, also lediglich in Salzlake eingelegt, bevorzugt (hat Papi auch immer so gemacht, sagt sie, alles andere ist öte pötöte).

  3. Die Eier nur in Sole einzulegen finde ich ein bisschen langweilig, ich hab das mal probiert, allerdings war das eh industrieller Mist. Insofern bin ich vielleicht nur entsprechend konditioniert. ;)
    Allerdings glaube ich auch, dass der Essig und der Senf am Ende vielleicht die wichtigsten Komponenten sind. Je besser der verwendete Essig über die Jahre (man wird ja immer anspruchsvoller ;) ) desto mehr hat mein Mann zugeschlagen. In diesem Jahr hat er endgültig gegen die Soleier und seine norddeutsche Frau kapituliert und somit meine Mengenplanung völlig ad absurdum geführt. Unsere Tochter überlegt zur Zeit, nochmal welche einzulegen. ;)

  4. robertweber

    Stimmt. Also das mit dem Essig (guter, weißer Balsamico) und ebenso gutes Olivenöl. Reicht eigentlich, Senf muss nicht wirklich sein, ich mag’s ja, meine ü.a.g.F. eher nicht. Vermutlich werd ich in Zukunft zwei Soleiergläser ansetzen, eins nach Deinem Rezept für mich, und ein spartanisches für meine Frau (da muss ohnehin alles wie bei Muttern schmecken, also, als ich mal Feldsalat mit gebratenen Pilzen gemacht hab, da war die Hölle los, bis sie’s probiert hat ;-)

  5. also Balsamico und Olivenöl an Soleiern mag ich gar nicht. Und Senf muss sein. Jesses, wenn meine Tochter das hier liest- ich glaube nämlich, das Soleier-Fundamentalisten-Gen potenziert sich von Generation zu Generation. Sie wird da richtig kämpferisch, die „Kleine“. :)

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