Miese Machwerke (Sci Fi)

Signs – Warum Außerirdische sich ausgerechnet ein Maisfeld irgendwo im Nirgendwo als Ausgangspunkt für ihre Invasion ausgesucht haben, das weiß vermutlich nicht einmal der Regisseur. Mel Gibsons Fresse kann man seit Braveheart nicht mehr sehen und Joaquin Phönix war vermutlich einfach nur jung und dumm und brauchte das Geld. Für eine Akte X Folge hätte die Story vermutlich halbwegs herhalten können, aber für einen 1 1/2 (gefühlte 3) Stunden Film? Hier mal nur eine, und zwar die „finale“ Szene:

Ein Außerirdischer greift sich den Sohn des Farmes, der aufgrund eines Asthmaanfalls ohnmächtig ist. Der Außerirdische hält den Jungen also in seinem Arm fest und will ihn mit körpereigenem Giftgas töten, das aus einem Dorn seiner Hand strömt (aber erst später). Er hält ihn also, der Dorn schwebt über dem Gesicht des Jungen, und er hält ihn und er hält ihn und er hält ihn – Gibson reisst die Augen auf und lässt den Mund offen stehen, Phönix runzelt die Stirn und presst die Lippen zusammen – es gibt eine Rückblende zu der alles erkärenden Sterbeszene der Frau des Farmers – der Außerirdische hält den Jungen immer noch. Er hält ihn, er hält ihn, die Hand mit dem körpereigenen Giftgasdorn schwebt bedrohlich über dem Gesicht des Jungen, Gibson reisst die Augen noch weiter auf (und den Mund), die Falten auf Phönix Stirn vertiefen sich, der Außerirdische hält den Jungen, er hält ihn, er hält ihn und schließlich, nach etwa 10 Minuten versprüht er das erlösende Giftgas, das dem Jungen aber nichts anhaben kann, weil seine Bronchien verklebt sind. Am Schluss können die Außerirdischen mit Wasserpistolen ins All zurück gejagt werden, weil Wasser das Sonnenlicht der Vampire für Außerirdische ist.

Was sie hier wollten, auf einem Planeten, der zu 70 % mit Wasser bedeckt ist, bleibt unklar (also wenns mal regnet, davon will ich gar nicht sprechen). Schaut Euch lieber „Real Alien“ Videos auf Youtube an, die haben wenigstens eine Dramaturgie.

Skyline – zusammengeklaut aus drei ohnehin schon mieserablen Sci-Fi Filmen: Krieg der Welten (die Tom Cruise-Fassung), Terminator 4 und Independence Day. Story hab ich jetzt keine entdecken können, die Dialoge unter aller Kanone, sofern man so etwas Dialoge nennen kann, und die Special Effects – manche fanden ja diese das einzig Sehenswerte an dem Streifen, ich fand die eher zum Heulen.

Der Film ist grade auf DVD erschienen, aber Leute, lasst um Eurer Filmseele willen die Finger davon. Meine wird in der Hölle schmoren.

Doomsday – Also ich steh ja auf Endzeitfilme, aber das hier? Nach 20 Minuten bin ich ins Bett gegangen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Filmwelt, scheinwelt

2 Antworten zu “Miese Machwerke (Sci Fi)

  1. Aber wie sie in Signs mit tütigen Aluminiumfolienköpfen auf dem Sofa sitzen, das ist groß! :)
    Und noch viel viel schlimmer ist eh „das Mädchen aus dem Wasser“.

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