Im Prinzip …

bleibt einem nur der Freitod.

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2 Kommentare

Eingeordnet unter scheinwelt

2 Antworten zu “Im Prinzip …

  1. Würd ich ja nicht so sehen. Und der Link zu der Geschichte, die du vermutlich meinst,geht übrigens hier lang.

  2. robertweber

    Nö, geht hier lang, nur hast Du Deinen Blog irgendwie blöd eingestellt, direkte Links sind nicht möglich:

    „Dienstag, 24. Mai 2011
    alle mal lachen
    generator, 12:36h
    „Sie haben da drei superschlimm gefährlich aussehende Leberflecken, die sollten ganz schnell raus!“ — meinte der Hautarzt. Und ich so: „Ok, dann machense mal.“ — „Nahein, das geht jetzt nicht. Aber sie können vorne auf einen Termin warten…“ (*)

    Ich wartete vorne auf einen Termin (frühestens in zwei Monaten), wobei mir mitgeteilt wurde, dass ich nach dem Eingriff 14 Tage nicht baden dürfe (im Juli) und wegen Fußbetreffs geschlossene Schuhe und Baumwollsocken tragen müsse (Hochsommer) und den nächsten Fleck könnten sie dann 4 Wochen später… MOMENT! … Werden denn die supergefährlichen Muttermale nicht ganz schnell auf einmal entfernt? „Nein“, so die Sprechstundenhilfe, „das rechnet die Kasse nicht ab. Wir müssen für jeden eine eigene OP ansetzen mit 4 Wochen Abstand.“ — „Schöner Scherz. Wissen Sie, wieviel Arbeitszeit dabei drauf geht?“ — Ja, sagte sie, sie wisse das.

    Aber tatsächlich. Vor Jahren noch wurden mir ein paar Leberflecken von der netten alten Hautärztin in der Mittagspause weggeschnitten. Fäden hab ich dann selbst gezogen, weil die Grand Dame der Haut- und Geschlechtskrankheiten am nächsten Tag in Rente ging. Hab ich schön der Kasse was gespart. Heutzutage will der Gesetzgeber, dass ich an drei Tag nicht arbeite, weil der Arzt nur eine Entfernung pro Monat bezahlt kriegt. Also lass ich’s erstmal. Hab momentan keine freie Minute, um mal aus den Augen zu gucken. Und so schnell wird der Fuß schon nicht abfaulen von dem blöden Muttermal. Und im Dezember 2012 ist ja sowieso wieder Weltuntergang und Mayakalender und dreimal Atomgau, wozu also noch Krebsvorsorge? Überlege, die Dinger einfach selbst rauszuschneiden. Hab oft genug beim Tierarzt zugeguckt. Vielleicht bietet die Kasse bald Selbstnähkurse und kleine Chirurgie für den Küchentisch. Aber nochmal geh ich da sicher nicht hin zu diesem Dokter.“

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