Monatsarchiv: Juni 2011

Christopher Street Day

Etwas spät, aber besser als nie, meine Empfehlung zum CSD (für Volker Suhrmann).

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Das Beste kommt zum Schluss

Ist zwar ohnehin grad mein Thema, muss aber sagen, dass mich der Film nicht nur deshalb sehr berührt hat. Unbedingt sehenswert und keine Komödie, sondern das Leben (welches am Ende in einen großen Fluss mündet, der ins Meer fließt).

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Wahl 2-11

Klingt vielleicht absurd, aber glaubt wirklich wer, dass, wenn Helmut Schmidt sich noch mal als Bundeskanzler zur Verfügung stellen würde, und das Volk wählen könnte (ja, könnte), wer Bundeskanzler wird, Helmut nicht Bundeskanzler werden würde? Willy Brandt is ja nu nich mehr. Aber das waren noch Vollblutmänner. Enttäuschend dagegen, dass die am meisten sexy Politikerin nur auf Platz 4 landet (jetzt auf Platz 3 / heute auf Platz 14, unglaublich, Blazer und blond, wenn das dass deutsche Schönheitsideal ist, will ich von deren Kindern nicht mal die Rente). Deutsche WählerInnen haben einfach keinen Geschmack. Schon seit Anfang der 80er nicht mehr.

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„Die Tiefseetaucher“

Heute Abend mache ich noch mal den Versuch, „Die Tiefseetaucher“ gut zu finden. Seinerzeit im Kino fand ich den Film 1. totlangweilig, 2. völlig überbewertet (wer bezahlt eigentlich diese beschissenen Filmkritiker, v.a. die aus Berlin? Die Zeitungen oder die Produktionsfirmen?), 3. pseudophilosophischen Quatsch, und 4. absolut unwitzig (20.15, Kabel). Aber ich erinnere mich nicht wirklich, ein Film, den man sofort vergisst. Heute Nacht bzw. morgen mehr dazu.

UPDATE

Find ich immer noch langweilig.

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Gran Torino

Über „Gran Torino“ von Clint Eastwood, einer meiner größten Helden, gibt es eigentlich nichts zu sagen, was nicht schon in der Zeitung stand. Einfach großartig, und wer ihn bislang noch nicht gesehen hat, bekommt heute Abend dazu die Gelegenheit, und das sogar werbefrei: Gran Torino, 22.10, ZDF.

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Die Frauen-WM

Kommt mir vor wie Tipp-Kick.

Fußball interessiert mit ohnehin einen Scheiß, aber wenn, dann Kicker.

It’s a Mens World.

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Julia und ihre Liebhaber

Peter Falk, einer meiner Lieblingsschauspieler, nicht zuletzt, weil er mich in „Julia und ihre Liebhaber“ zu meinem Beruf, den des Hörspielautors, verführte, ist nun leider tot. Ich glaube, ich habe jede einzelne Folge von Columbo inzwischen mindestens fünf mal gesehen, das erste mal war ich um die 18, heute, 27 Jahre später, werde ich mir wieder eine anschauen „Der Tote in der Heizdecke“, ein Highlight unter den zahlreichen Highlights der Serie (Super RTL, 22.10) mit einer großartigen Faye Dunnaway als Gaststar und durchtriebene Mörderin.

Aber zurück zu „Julia und ihre Liebhaber“, der wohl in keiner der Nachrufe erwähnt werden wird (bzw. in denen, die ich gelesen habe, erwähnt wurde, der Film war unverständlicherweise ein Flop). Peter Falk als durchgeknallter Hörspielautor soll die marode Hörspielsoap  „Die Könige der Gartenstadt“ wieder auf Vordermann bringen und damit den Sender WBXU retten. Das gelingt ihm mit Bravour. Ratten, die Babys fressen, der Inzest zwischen einem Geschwisterpaar und Albaner, die es mit Hunden und Hühnern treiben gehen eben immer. (Allerdings wird der Sender von einer Horde aufgebrachter Albaner am Schluss niedergebrannt). Das ganze ist angesiedelt im New Oreleans der 30iger Jahre, als Hörspiele noch life im Radio gesprochen und gesendet wurden, inclusive Geräuschemacher und Organistin. Ganz nebenbei pendelt der Film spielerisch zwischen nicht weniger als vier Ebenen hin und her (oder rauf und runter). Szenen im Studio, in denen die Serie life gesprochen und übertragen wird, wechseln zu der gebannten Zuhörerschaft, die sich um das Radio schart, von dort in deren Köpfe, in der die Szenen als Film ablaufen, vermischt mit der Filmrealität, in der Tante Julia (Barbara Hershey) und ihr Neffe (Keanu Reeves) eine amouröse Beziehung eingehen, die wiederum von Peter Falk als Pedro Carmichael schamlos für die Serie ausgeschlachtet wird usf.

Wie gesagt, aufgrund dieses Filmes bin ich zum Hörspielautor geworden, und wenn es einen Hörspielhimmel gibt, dann inszeniert dort Peter Falk als Pedro Carmichael eine Radio-Soap-Opera, in der die Schweden („Ich habe nichts gegen Albaner, ich bin selbst halber Albander, aber die Schweden, ich kann euch sagen, dass sind vielleicht Säue.“) ihr Fett weg kriegen. Danke Peter, dass Du gelebt hast.

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