Schweinebauch gebacken

Geht ziemlich einfach und ist köstlich, außer, man mag kein Schwein. Die Schwarte kreuzförmig einschneiden, das Ding mit Salz und Pfeffer einreiben, in das Karomuster Kräuter nach Wahl (z.B. Rosmarin)  einmassieren und für 1, 5 Stunden in den Backofen schieben (am besten auf ner Alugrillschale bei 180 Grad). Sieht dann fertig so aus:

Bzw. aufgeschnitten so, dazu am besten Backkartoffeln und eine Form von Salat.

Und billich is es och noch.

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8 Kommentare

Eingeordnet unter Hells Kitchen

8 Antworten zu “Schweinebauch gebacken

  1. Sieht sehr köstlich aus! Ich habe neulich einen Friulanischen Schweinekrustenbraten (mit Fenchelsamen) gemacht. Allerdings vom hinteren Rücken geschnitten, der Nacken war zu klein. Das Fleisch war vom „Schwäbisch-Hällischem Mohrenköpfle“.Wenn Du Nacken oder Rücken nimmst, hast Du nicht die kleinen Knorpelstückchen dabei und das Fleisch wird genau so butterzart. Wichtig ist, wie ich finde, die Qualität des Schweinefleisches, aber ich bin da bekanntermaßen sehr pingelig, Schwein gibt es bei uns nur sehr selten.

    Die Kruste ist Dir wunderbar aufgesprungen! Hattest Du sie vorher im Wasser liegen?

    • robertweber

      Liebe Astrid, nein, nur kreuzförmig eingeritzt. Die Knorpel haben mich nicht weiter gestört, weil sehr wenig und gut zu umschiffen, und die Fleischqualität hängt bei mir immer vom Einkommen ab, mal Bio, mal „einfach nur“ vom Fleischer. Von dem ganzen abgepackten Zeugs bin ich allerdings, unabhängig von der Lohntüte, schon seit Jahren runter. Ich hab’s neulich wieder mal probiert und mir ist schon beim Aufmachen schlecht geworden. Die Scheiße kam direkt in die Tonne. Schwein mach ich auch eher selten, aber ab und zu will ich einfach die Sau aus mir rauslassen.

  2. achja, von wegen selten:
    Morgen mache ich ein Osso buco von der Schweinshaxe, auch vom Mohrenköpfle. :)

    • robertweber

      Bin gespannt. Bereite die Haxe normalerweise genauso zu wie den Bauch, also Schwarte einritzen und auf ner Grillfolie ab in den Ofen (allerdings ne Stunde länger, anfangs auf hoher, wegen Krustenbildung, dann auf niedriger Temperatur 200 / 150 Grad). Die Kräuter lass ich in dem Fall weg, weil Haxe einfach nur nach Haxe schmecken sollte (also wenn schon pervers, dann richtig). Dazu Senf, Sauerkraut und Schwarzbrot.

  3. naja, wir essen eh wenig Fleisch und dann eher mit dem Schwerpunkt auf „Regional“, statt auf Bio. Insofern ist natürlich das Fleisch der SH, das über eine Entfernung von über 500 km von der Alm hier zu meinem hiesigen Metzger gekarrt wird der Wahnsinn. Aber diese Rasse schmeckt einfach unvergleichlich gut und ist mit dem Fleisch der mageren rosa Hausschweine nicht zu vergleichen. Der Geschmack sitzt im Fett, so ist das halt leider. ;)
    Und immerhin nicht ganz so irre, wie meine US-Beef-Exzesse! ;)

    Die Haxe habe ich mir wie beim klassischen Ossobuco in Scheiben schneiden lassen, ich werde sie wohl schön in Weißwein schmoren und dazu eine Rosmarinpolenta mit Morcheln machen. Mir tropft schon der Zahn…

  4. Ich weiß gar nicht, ob das der richtige Link war… sorry- für alle Fälle:
    https://picasaweb.google.com/lh/photo/MYI20dCnv96Man4HMqYT4w?feat=directlink

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  5. robertweber

    Keine Ahnung, bei Neuzugängen muss ich vorher genehmigen, ansonsten eigentlich nicht. Sieht super aus.

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