Turteltauben

Wie jeden morgen inspizierte ich auch heute Wachstum und Wohlbefinden meiner Kräuter auf dem Balkon, und dachte, mich trifft der Schlag. Zwischen Salbei und Melisse, auf meinem Thymian und der wilden Pfefferminze hat sich ein Taubenpärchen ein Nest gebaut, welches ich sofort abgerissen, nachdem ich die offenbar Eierlegen wollende Wollmilchsau / Taubenbraut verscheucht habe. Sehr bedauerlich, dass ich kein Foto davon gemacht habe. Jetzt stecken Schaschlickspieße dort, wo einst ein Heim war, und wenn das nichts nützt, installiere ich eine Selbstschussanlage.

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3 Kommentare

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3 Antworten zu “Turteltauben

  1. Da hättest du einmal etwas Nützliches getan und was machst du? Du steckst Schaschlick-Spieße in den Brutkasten.

  2. robertweber

    „Tauben und deren Küken können von Parasiten befallen sein. Die nachtaktive Taubenzecke (Argas reflexus) besiedelt vor allem Nester, in denen insbesondere Küken als Blutlieferanten genutzt werden. Da erwachsene Taubenzecken einige Jahre ohne Nahrungsaufnahme überleben können, müssen auch seit Jahren nicht mehr genutzte Taubenbehausungen als potenziell von Taubenzecken besiedelte Orte betrachtet werden.

    Zeckenbisse können zu allergischen Reaktionen und zur Übertragung von Krankheitserregern führen. Weiterhin muss an den Aufenthaltsorten von Tauben auch mit dem Vorhandensein von parasitischen Milben gerechnet werden. In Abwesenheit von Tauben können auch Menschen befallen werden, bei denen eine entzündliche Hautreaktion (Dermatitis) oder eine allergische Reaktion ausgelöst werden kann.

    Der Befall eines Gebäudes mit Taubenzecken oder Taubenmilben sollte dem Gesundheitsamt gemeldet werden. Die Bekämpfung erfolgt i.d.R. nach der Taubenkotreinigung durch vom Gesundheitsamt bestellte Kammerjäger.

    Taubenkot besitzt, wie jeder Vogelkot, einen alkalischen pH-Wert und hat deshalb eine ätzende Wirkung.

    Bei starker Staubentwicklung kann es zu einer Staubexplosion kommen, weshalb staubminimierende Maßnahmen, wie in 5.2 beschrieben, durchzuführen sind.

    3.4 Aufnahmepfade

    Bei Tätigkeiten in mit Taubenkot verunreinigten Bereichen sind verschiedene Eintrittspforten zu beachten:
    – Aufnahme über die Atemwege

    * Mikroorganismen werden i.d.R., eingelagert in oder angeheftet an kleinste Tröpfchen oder Stäube, als sog. Bioaerosol eingeatmet. Taubenkot wird oftmals in getrockneter Form durch Schaufeln und Fegen entfernt. Gelegentlich werden auch Hochdruckreiniger eingesetzt, um die Verunreinigungen abzuspritzen. Die Bildung von Bioaerosolen ist bei diesen Arbeitsverfahren unvermeidlich.

    * Zusätzlich zu den möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die Inhalation von Stäuben und Aerosolen, muss deshalb auch das infektiöse bzw. sensibilisierende und toxische Potenzial der Bioaerosolbestandteile berücksichtigt werden.

    – Aufnahme über den Mund

    * Sie erfolgt durch Berühren des Mundes mit verschmutzten Händen, Handschuhen oder Gegenständen, insbesondere beim Essen, Trinken oder Rauchen ohne vorherige Reinigung der Hände.

    * Verzehr von Nahrungsmitteln, die durch Aufbewahren in verschmutzten Bereichen kontaminiert wurden.

    – Aufnahme über die Haut oder die Schleimhäute

    * Verletzungen der Haut ermöglichen Mikroorganismen das Eindringen in den Körper.

    * Aufgeweichte Haut bei Feuchtarbeiten sowie Spritzer in die Augen stellen ebenfalls mögliche Eintrittspforten dar.“

    Quelle: http://www.bgbau-medien.de/zh/bgi892/3.htm

  3. Aber dafür gurren Tauben so beruhigend und sie sind ein absoluter Leckerbissen. Zumindest für Habichte.

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