Brothers in Arms

„Sorgen sollte man sich dann wieder machen, wenn die Beerdigungen seltener werden.“ Sagt jemand, der in den letzten Jahren einige Freunde zu Grabe getragen hat. Wir wärmen uns die durchfrorenen Füße mit Schnaps im „Valentins“, dessen Küche mit 50 Trauergästen überfordert ist. Schade, warm hätte das Essen vermutlich ganz gut geschmeckt. Warum das Blaukraut kalt, das Gulasch heiß und von zwei Knödeln nur einer eine halbwegs vernünftige Betriebstemperatur hat, kann sich der Wirt auf Nachfrage auch nicht erklären, aber das Essen ist auch nicht so wichtig. Ich hoffe nun, das Schlimmste in diesem Jahr hinter mir zu haben, und das nächste nicht ganz so mit traurigen Anlässen gespickt ist.

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter scheinwelt

Eine Antwort zu “Brothers in Arms

  1. da wurde mir ja ausnahmsweise zugehört.

    gruss
    patrick

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