Fußnote für Journalisten

Liebe Journalisten, solche, die sich dafür halten oder solche, die es werden wollen: DAS ist nicht nur unprofessionell, das ist auch unverschämt. Würde ich noch trinken, wäre eine Schimpfkanonade durchaus angebracht, wobei „Gesockse“ noch ein harmloser Einstieg wäre. Involviert bin nicht nur ich, sondern zwei weitere Personen, die sich bereit erklärt hatten, zu diesem Termin zur Verfügung zu stehen.

Ich bitte um Aufnahme in das „Handbuch des Journalismus“.

„es tut mir Leid, dass ich mich erst heute bei Ihnen melde.
…Ich habe hin- und herüberlegt und denke nicht, dass wir Ihrem Projekt miteinem kurzen Interview gerecht werden. Der Einspieler soll nur eine Längevon 1 Minute haben. Von daher muss ich den Termin morgen leider absagen.“

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4 Kommentare

Eingeordnet unter scheinwelt

4 Antworten zu “Fußnote für Journalisten

  1. Zu fragen wäre, ob die Person tatsächlich erst einen Tag vor dem Interview erfahren hat, dass es sich bei dem Einspieler um einen Beitrag von einer Minute Länge handeln solle. Das wird ja normalerweise immer gleich zu Beginn geklärt.

  2. robertweber

    Das mit dem Einspieler war von vorneherein klar. Also seit etwa zwei Wochen, als mich die Anfrage erreichte und ich dem Termin zugestimmt habe, und, nachdem ich danach gefragt wurde, noch zwei weitere Interviewpartner für diesen Termin organisiert habe. Ich weiß, dass Du gerne das Gute im Menschen siehst, das ist hier aber völlig unangebracht. Hier handelt es sich nichts weiter als um versch…, dr … V …

  3. …verschiedene, draurige Vorfälle? So lange es sich nur um einen Termin handelt ist es zwar ärgerlich, aber noch zu verschmerzen, finde ich. Ich habe mir zum Beispiel für einen Dokumentarfilm, der bei arte gesendet werden sollte, schon mindestens 5 Tage ans Bein gebunden, extra Texte geschrieben und eingelesen (im Zeitraum von 2 Jahren) und nun schon wieder seit drei Jahren nichts mehr von diesem „Projekt“ gehört. Eben nicht mal eine Absage oder eine Entschuldigung. Und das ist glaube ich kein Einzelfall. Um Filmprojekte schlage ich seitdem einen großen Bogen.

  4. robertweber

    Na, um Filmprojekte würde ich dennoch keinen Bogen machen, aber um die entsprechende Produktionsfirma, wobei mir einfällt, irgendeine Filmfirma wollte sich auch noch wegen eines Projektes bei mir melden. Insgesamt sehr verbreitet: Von Projekten reden, ständig über scheiß-Projekte reden, die Pferde scheu machen und über ein neues Scheiß-Projekt reden. Der ganze Lebensinhalt ein einziges Scheiß-Projekt.

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