Schweiztour I.

Das Einchecken gestaltete sich, trotz 2kg Übergewicht im Handgepäck, und mehr hab ich auch nicht mit, als unproblematisch. Dank an Swiss-Air, mal sehen, wie es auf dem Rückflug läuft, wenn ich noch ein Kilo Schokolade für meine Süße zusätzlich im Gepäck habe.

Bern erreiche ich zunächst alleine, da Falko noch einen Euthanasievortrag in Stuttgart hält. Titel der Lesung: Falko Hennig – Engel des Todes. Ein Attribut, welches man eigentlich nur von Bettina Andrae kennt („Der Todesengel vom Prenzlauer Berg“ – woher das stammt, keine Ahnung).

Untergebracht bin ich in einer typischen, schweizer Journalistenwohnung, in Bern regnet es, auch am nächsten Tag, so dass ich kaum das Haus verlasse.

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Warum ich nur auf dem Balkon rauchen darf, in einer Wohnung in der es riecht, als sei Tags zuvor eine große Party gefeiert worden oder als hätte man den Winter über die Fenster nicht geöffnet, ist mir etwas schleierhaft, daher rauche ich in der Küche, auch, um mir keine Erkältung bei dem nasskalten Wetter einzufangen.

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Abends im Cafe Kairo, der kleine Kelleraum ist mit 18 Personen angenehm gefüllt, sechs davon kaufen im Anschluss ein Buch, eine gute Quote.

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Die Anti-Aging Creme, die mir meine ü.a.g.F. zum 47igsten geschenkt hat, musste zuhause bleiben. Danke Al Quaida!

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Foto: Falko Hennig, der übrigens glücklich verliebt. Da möchte ich nicht wissen, wie er aussieht, wenn er unglücklich verliebt ist ;-)

Am nächsten Tag geht es zurück nach Deutschland, allerdings nur unweit der Schweizer Grenze, nach Baden-Würtemberg. Von Berlin stellt man sich das Baden-Schwaben-Land ja vor allem als eine Ansammlung von köstlichen Fleischereien vor. In Singen ist leider keine einzige aufzufinden, aber die Versorgung am Abend ist gut, wenn nicht köstlich. Eine große Wurst-Schinken-Käseplatte. Wir werden vom Bürgermeister begrüßt, die Weinhandlung, in der wir lesen, platzt aus allen Nähten.

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Fotos: Falko Hennig

Der Bürgermeister (Freie Wähler) überreicht Falko zum Abschied zwei hochwertige Weine und mir, da sich herumgesprochen hat, dass ich keinen Alkohol trinke, eine Tüte handgerollter Pralinen.

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Auch die Unterbringung (Hollyday Inn Express) erscheint mir mehr als angemessen, und es hat sogar ein Raucherzimmer. Selbstverständlich jeder eines für sich.

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Links: Weiches Kissen. Rechts: Hartes Kissen.

IMG_5737Fensterblick mit Aussicht auf Schauer

Die Lesung heute Abend bildet den Abschluss unserer kleinen Reise und findet im einzigen Dorf Deutschlands statt, dass auf Schweizer Gebiet liegt. Büsingen. Etwa 1000 Einwohner, zwei Währungen, ein eigenes Autokennzeichen. Hier unser Auftrittsort. Das Bild stammt von der Webseite der „Alten Rheinmühle“.

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Und wie der wird, erzähle ich Euch morgen. Stay tuned!

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