Psychophysiognomie im urbanen Raum #3

100 Meter

Käse (lactosefrei), Jogurt (probiotisch), Äpfel (biologisch, die von hier), Kaffee (Fairtrade), Bier (alkoholfrei, isotonisch), Wohlfühltee, Sojamilch, Tofuwürstchen (Verpackung vollständig abbaubar), mit Achtsamkeit aufs Band drapiert. Lebensmittel verdienen Respekt. Die Erde ist nur geborgt. Every Sperm is holy. Börsenmakler, Zusammenbruch, Klinikaufenthalt, Privatinsolvenz, jetzt wieder bei Mutter. Sorgerecht bei Ex-Frau, einstweilige Verfügung bis auf 100 Meter. Antiaggressionstraining zwangsverordnet. Körper aufgeschwemmt. Behandlung mit Olanzapin*. Abwägen der Münzen. Zahlen mit Bedauern. Zärtliches Stauen des Einkaufs in Jute. Die Schlange hinter ihm, was weiß die schon vom Leben?

*Antipsychotika, weitere Indikationen: Zwangserkrankung, Depression, Schizophrenie und posttraumatische Belastungsstörung,

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2 Kommentare

Eingeordnet unter scheinwelt

2 Antworten zu “Psychophysiognomie im urbanen Raum #3

  1. Warst du bei mir im Supermarkt?

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