Psychophysiognomie im urbanen Raum #9

Spiegeltrinker

Tätowierungen, Jugendknast, Männerwohnheim, Jobcenter. Vorzeitiger Haarausfall, nicht mehr vermittelbar. Klamotten: Humana. Ausdauerndes Zungenspiel, Kiefer rechts unten. Plombenbruch oder Zahnfleischekzem. Markante Magenfalten*, unbehandelter Reizdarm. Oberbauch vorgewölbt, Unterbauch eingezogen. Beine zu dünn, Schultern zu schmal, Füße zu groß. Augen sprunghaft. Nervöser Gang, die Hand fährt umher und sucht nach Scheinbarem. Spiegeltrinker, Pegel im Keller. Links verschluckt ihn die Kneipe, rechts isst jemand zu Mittag.

*Bei Falten, die an beiden Seiten des Mundes von den Nasenflügeln in einer Art Halbkreis bis auf die Mundwinkel laufen, wird auf eine mögliche Darmschwäche hingewiesen. (Nasolabiafalten.de)

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4 Kommentare

Eingeordnet unter scheinwelt

4 Antworten zu “Psychophysiognomie im urbanen Raum #9

  1. Sandra

    Gott is das deprimierend…..

  2. Sandra

    Ich weiß, aber manchmal wünschte ich mir, ich wüßte es nicht. Möglicherweise geht es nicht nur mir so…., Alter.

  3. Manchmal redet man sich die Welt schön, an anderen Tagen painted man sie sich black…, Baby.

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