Freud und Heinrich am Sonntag

Am kommenden Sonntag ist nicht nur die Ursendung meines neuen Hörspieles „Die geheimen Protokolle des Schlomo Freud“ zu hören (WDR 5, 17 Uhr – WH Montag um 19 Uhr auf WDR 3), sondern auch noch mal „Heinrich, Vorname Hauptfeldwebel“ auf NDR Info (21 Uhr). Beide Hörspiele stehen danach zum befristeten Download zur Verfügung.

Die geheimen Protokolle des Schlomo Freud

In der Praxis des Psychotherapeuten Schlomo Freud tauchen immer wieder unangemeldet Patienten auf, die sich aufgrund mysteriöser Vorfälle in einer akuten Krise befinden. Aber sind die Probleme wirklich psychischer Natur?

Ein Patient fühlt sich vom personifizierten Tod verfolgt, ein anderer glaubt, durch die Zeit reisen zu können, eine dritte hält sich gar für einen Geist, und ein vierter ist davon überzeugt, er sei unsichtbar. Für Freud ist die Sache klar: Seine Patienten leiden an Wahnvorstellungen, hervorgerufen durch traumatisierende Erlebnisse in der Kindheit. Nichts, was er nicht mit Psychoanalyse in den Griff bekommen könnte. Ein verhängnisvoller Irrtum, wie sich herausstellt.
Mit Ernst Konarek, Dimitri Alexandrov, Michael Evers, Gerd Wameling, Heike Warmuth u.a.

Ausstrahlung: 20. November 2016 in WDR 5, 21. November 2016 in WDR 3
Von Robert Weber
Regie: Thomas Leutzbach
Redaktion: Natalie Szallies
Produktion: WDR 2016

Heinrich, Vorname Hauptfeldwebel

Sonntag, 20. November 2016, 21:05 bis 22:00 Uhr , NDR Info

Ein Hörspiel von Robert Weber

Bis auf ein Restkontingent haben die ISAF-Truppen Afghanistan verlassen. Heinrich, Mitglied des „Kommando Spezialkräfte 2“, gilt als vermisst. Als er sich den afghanischen Behörden stellt, hat er mehr als 100 Menschen getötet. Heinrich ist der erste Bundeswehrsoldat, der wegen Kriegsverbrechen vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag angeklagt wird.

Wann hat der Scharfschütze den schmalen Grat zwischen Töten auf Befehl und Morden auf eigene Faust überschritten? Robert Webers Hörspiel schildert die Gerichtsverhandlung und zeichnet das Psychogramm eines Soldaten, „der selbst zum Krieg geworden ist“.

Das Hörspiel können Sie nach der Sendung an dieser Stelle und in der NDR Mediathek 30 Tage lang nachhören.

Komposition: Martin Eichberg
Regie: Giuseppe Maio
Mit Oliver Urbanski, Hansjürgen Hürrig, Uli Plessmann, Ingo Hülsmann, Susanne Bormann, Karim Chérif, Gerd Grasse, Sebastian Becker, Thomas Schendel
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter scheinwelt

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s