Archiv der Kategorie: Filmwelt

Der Zombie im Hörspiel

Morgen (29.11.) um 23 Uhr auf WDR 1LIVe – Die Infektion. Das erste Zombiehörspiel im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und das zum zweiten Mal. In meinem ersten WDR-Hörspiel (36 dramatische Situationen im Leben des Georg Polti) habe ich Berlin in Schutt und Asche gelegt. Diesmal ist Köln dran. Helau! http://www.einslive.de/sendungen/plan_b/krimi/2012/11/121129_die_infektion.jsp

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Serientipp: Deadwood

Klasse Westernserie, bei der man ständig den Staub die Kehle runterspülen möchte, der sich beim anschauen dort ansammelt. Da ist einfach alles drin, was eine gute Serie ausmacht: Mehrdimensionale Charaktere, eine Prise Dallas vermischt mit dem Paten, Jack London trifft Charles Dickens, schmierige Typen, edle Revolverhelden, versoffene Schweine, schöne Frauen, versaute Huren, Liebe, Leid, Glück, Elend, Tod und das Gefühl, authentischer kann man es kaum darstellen. Einziger Wehrmutstropfen: Das Ganze kostet mich seit drei Wochen jeden Tag drei Euro.

 

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Filmtipp: Battleship

Aus Versagern werden Helden, aus Feinde werden Freunde, aus Rentnern werden Soldaten, aus einem alten Klepper wird ein Schlachtross und aus Aliens werden – nun ja – tote Aliens. Überraschend kurzweilig, ein Film, der sich selbst auf die Schippe nimmt. Durchaus sympathisch.

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So la la – Prometheus

Beeindruckende Bilder, was ja auf 3 D nicht unbedingt von Nachteil ist, Story hält sich im Rahmen des Erträglichen, insgesamt etwas lustlos und mit zu viel Gottesfurcht inszeniert, so mein Eindruck.

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Filmtipp: Real Steel

Endlich wieder einmal ein Film, bei dem ich nicht zur Hälfte weggenickt bin. Packend, emotional und auch ein bisschen sensibel: Real Steel. Ramponierter Underdog Roboter boxt gegen High-Tech-Monster und gewinnt die Herzen des Volkes. Nebenbei finden auch Vater und Sohn zueinander. Tolles Hollywoodkino. Fast so gut wie Rocky I., und das Beste: Keine Liebesszenen.

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Filmtip: Drive

Lange, ja sogar sehr lange hat es gedauert, bis ich mich hier wieder zu Wort gemeldet habe. Dafür gibt es vielerlei Gründe, über die ich hier aber nicht sprechen möchte, weil sie rein privater Natur sind und nur meine Freunde was angehen. Euch dagegen sei nur versichert: Es geht mir gut.

Gestern kam, nach dreiwöchigem Nervenkrieg, dessen Details ich Euch lieber erspare, endlich meine reparierte Playstation zurück (vielleicht das eine Detail – die Reparatur wurde vor zwei Wochen durchgeführt und von mir im Voraus bezahlt) und sofort stürzte ich mich in meine Lieblingsviedeothek, die ich in erwähnten drei Wochen nicht ein einziges mal betreten habe, in der Hoffnung, auf eine Flut von interessanten Neuveröffentlichungen zu stoßen, aber offensichtlich hat sich auf dem DVD-Markt in der Zeit nicht viel getan. The Thing werde ich mir vielleicht noch anschauen und The Hunting, gestern aber griff ich zu Drive, der mich begeisterte. Warum der Film erst ab 18 freigegeben ist, erschließt sich erst nach der 40igsten Spielminute. Ein herrlich langsamer, ohne jede Hektik auskommender Rache- und Gangstermovie ohne Happy End, der auch aus den 70ern stammen könnte. Autos sind, wie der Titel nahelegt, zwar vorhanden, dienen aber mehr der Charakterzeichnung als dem Zelebrieren ausgiebiger Verfolgungsjagden, von denen nur zwei im Film vorkommen, die aber völlkommen unaufdringlich. Zudem ist der Film hervorragend mit nahezu völlig unbekannten Schauspielern besetzt, allein das macht ihn zur blühenden Oase in einer Filmwüste, in der sich die immergleichen Schauspielerfressen unter glühender Sonne bis zum Horizont erstrecken. Drive – absoluter Filmtip. Unbedingt ansehen.

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G.I. Joe

Der herrlichste Trash seit Starship Troopers.

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